Sagenhafte Massenei

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Die Massenei ist ein großes Waldgebiet im Osten von Dresden, in dem es sich vortrefflich spazieren lässt.

Über den mancherorts arg finsteren Busch sind mehrere Sagen bekannt. So soll, beispielsweise, manch einsamen Wanderer eine weiße Frau erschienen sein (was problematisch ist, denn wer sie sieht, der muss noch im selben Jahr sterben). Oder man begegnet dem Bornematz, der über eine ordentliche Wegstrecke im Huckepack getragen werden will. Was harmlos erscheint, denn es gehen weitere Geister und Gespenster im Walde um – der in rasender Jagd auftretende Pandietrich etwa, oder das graue Männchen oder auch das Gespenst am Seeligstädter Wegweiser. Es dürften meist unerfreuliche Begegnungen werden …

Man kann sich gut in diese Geschichten hineinversetzen, wenn man durch den einsamen Wald spaziert. Der ist gut erschlossen: Es gibt ein dichtes, bestens ausgeschildertes Wegenetz und zahlreiche Tafeln, auf denen die gruzeligen Geschichten von anno dazumal erzählt werden (da ist dieser Sagenpfad). Ansonsten erleben wir das, was diese großen Waldgebiete ausmacht: Lange, gerade Schneisen, rechte Winkel, aber auch schöne Waldwege, ab und an steht eine Schutzhütte und hier und da trifft man auf einen Tümpel oder Teich. Insofern unterscheidet sich die Massenei wohl kaum von der Dresdner Heide oder dem Tharandter Wald.

Sofern man sich nicht bewusst für Schusters Rappen entscheidet, kann man das ganze Gebiet auch gut mit dem Rad erfahren. Gestern zog ich es jedoch vor zu spazieren, und das war auch gut so. Allerdings ist mir (von den flatternden Amseln im Unterholz einmal abgesehen) niemand Besonderes erschienen.

Die genaue Route findet sich, wie zumeist, bei komoot.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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