Rappelsnut

Wandern, Punkrock und der ganze Rest

Zehn Spazierbilder

Einmal mehr der kunterbunte Bilderreigen – einzuordnen als ein Frühlingsgruß aus dem ländlichen Raum. Nur ein paar Schnappschüsse, alle vom Lande nahebei, explizit aus Schmorsdorf – das liegt bei Maxen und wurde hier schon ab und an erwähnt. Ich habe der uralten Linde einen Besuch abgestattet, ebenso wie dem Museum anbei, Sie haben gewiß schon von diesem gehört.

Es ist nämlich Deutschlands kleinstes freistehendes Museum (mit 6,85 m²), außerdem das einzige deutsche Lindenmuseum und dazu noch das einzige Museum für Clara Schumann überhaupt, kurzum: ein Kleinod und ein bemerkenswerter Superlativ im Ganzen.

Das gilt auch für die nebenstehende Schmorsdorfer Linde. Der imposante, unter Naturschutz stehende Baum wird auf ein Alter von 400 bis 800 Jahren geschätzt und wurde erstmals während des Dreißigjährigen Krieges um 1630 schriftlich erwähnt – Hut ab also (Wikipedia). Im Inneren ist die Linde hohl und bietet Platz für mehrere Personen. Und der Sage nach soll die Linde jedem einen Wunsch im Jahr erfüllen, wenn er darüber Stillschweigen bewahrt … Wohlan.

Last but not least: Schmorsdorf an sich ist ein idyllischer, kleiner Flecken mit gerade mal 34 Einwohnern (Gemeinde Müglitztal, Stand 01.01.2021). Mit seiner Nähe zu Maxen und den schönen Aussichten auf Dresden, die Elbhänge und die Tafelberge der Sächsischen Schweiz ist er zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

Ich wieder hole mich dafür gerne.

2 Antworten zu „Zehn Spazierbilder“

  1. Avatar von derbaum

    was du sagst!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert