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Die Spargründe bei Dohna

Die Spargründe bei Dohna, ein ca. 37 Hektar großes Naturschutzgebiet, sind zwei kleinere und parallel verlaufende Taleinschnitte, die sich vom Müglitztal in westliche Richtung erstrecken. Es handelt sich zum Einen um den Kleinen Spargrund und zum Anderen um den eigentlichen Spargrund an sich. Dazu kommt noch der nahe und nördlich davon liegende Sürßengrund.

Ein bemerkenswerter Rundweg führt durch das Landschaftsgebiet. Dazu startete ich heute am historischen Marktplatz von Dohna (die Kirche, die Postmeilensäule, der Fleischerbrunnen!) und lief hinauf zur einstigen Burg Dohna, an die heute nur noch der im 19. Jahrhundert zum Andenken an die verfallene Burg errichtete Rundturm erinnert. Vom Burgberg ging es dann auf schmalem Pfad und steil hinunter uns Müglitztal.

Gegenüber führt die Straße hinauf nach Sürßen und gleich links (die Parkmöglichkeiten sind beschränkt) beginnt der ausgewiesene Rundweg. Ich lief zunächst den Kleinen Spargrund (der Schindergraben) hinauf und dann weiter im Spargrund (am Spargrundbach). An der Hangkante findet sich später ein lohnenswerter Aussichtspunkt (Am Pilz), der schöne Blicke auf das Müglitztal und Dohna eröffnet. Über die Ploschwitzer Höhe spazierte ich wieder in das Müglitztal hinunter und zuletzt, am Winzerberg und der Anhydrit-Pyramide (die Fluorchemie Dohna agiert dort seit 1903) vorbei, zum Marktplatz in Dohna zurück.

Was schön war: die kurzweilige, interessante kleine Runde an sich (komoot). Die munter dahin plätschernden Bachläufe. Die Aussicht am Pilz und das zarte Grün im Laubwald, die ersten Buschwindröschen stehen schon. Dazu die Sonne, der Biolärm und die allesamt freundlich grüßenden Menschen auf dem Wege.

2 Antworten zu „Die Spargründe bei Dohna“

  1. Avatar von derbaum
    derbaum

    auf der burg in dohna waren meine eltern (und der rest vom wagner-clan) in den 1950ern noch regelmässig zum tanz :-)

    1. Avatar von Rappel

      Oh, das klingt sehr gut. Heute ist der Spaß längst vorüber, die Eckstein-Gemeinde (eine pflingstliche Freikirche) hat dort Fuß gefasst und lädt zum „Abenteuer mit Gott“.

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