rappelsnut
Wandern, Punkrock und der ganze Rest

Der neue Eberhofer

Die Idylle des niederbayerischen Provinzpolizisten Franz Eberhofer ist in Gefahr: Co-Ermittler Rudi sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl, sieht Franz als den Schuldigen und erwartet eine Rundumbetreuung. Zudem hat sich Dauerfreundin Susi mit Franz‘ Bruder verbündet, um auf dem heimischen Hof ein Doppelfamilienhaus mit Gemeinschaftssauna zu errichten. Dann wird auch noch das dorfbekannte Webcam-Girl tot augefunden – es gilt also, so ganz nebenbei, in einem Mordfall zu ermitteln …

Kaiserschmarrndrama ist bereits das siebente Kapitel der zum Kult gewordenen Eberhofer-Reihe. Wieder gilt es einen skurrilen Mordfall zu erklären, und wieder sind sie alle dabei, die so herrlich kauzigen und schrägen Bewohner*innen aus Niederkaltenkirchen, gelegen inmitten der bajuwarischen Provinz: die Susi, Kumpel Flötzinger, die Oma vom Franz, der Papa Eberhofer und der Dienststellenleiter Moratscheck. Ich habe bis heute keines der Bücher gelesen (Rita Falk schrieb die Romane), aber nicht einen dieser wunderbaren Filme verpasst. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes eine Mordsgaudi. Witzige Dialoge, Situationskomik vom Feinsten und großartige Darsteller*innen lassen jeden neuen Film zu einem Erlebnis werden.

Ich pretestiere gegen die Gentrifizierung meines Hofes!

Papa Eberhofer

Der aktuelle Streifen sollte bereits im Sommer 2020 zur Aufführung kommen, wurde aber, aufgrund der Covid-Maßnahmen, mehrmals verschoben. Für uns war er jetzt ein willkommener Anlass, nach etwas mehr als einem Jahr endlich einmal wieder ins Kino zu gehen.

Wir haben uns königlich amüsiert.

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