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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.
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Historische Zeitungen gratis im Netz

Von Rappel 8. November 2021 9 Kommentare 2 Min Lesezeit

Ein neues Online-Portal ermöglicht es uns, historische Zeitungen gratis im Netz lesen zu können.

Geschichte aus erster Hand

Das “Deutsche Zeitungsportal” gestattet den Zugriff auf derzeit 247 digitalisierte Zeitungen, die einen Zeitraum von beinahe drei Jahrhunderten umfassen (von 1671 bis 1950). Betreiberin dieses bemerkenswerten Archives ist die Deutsche Digitale Bibliothek in Berlin. Diese verspricht den fortlaufenden Ausbau desselben und möchte langfristig alle digitalisierten historischen Zeitungen zugänglich machen, die in den deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen aufbewahrt werden.

Frau Bürde-Ney ist wiederum für das hiesige Königl. Hoftheater gewonnen worden. Die von ihr beim Beginn der Verhandlungen wegen Erneuerung des Contractes gemachten Bedingungen liefen lediglich auf eine Garantie des ihr bereits früher verwilligten Spielhonorars hinaus. Trotzdem verzögerte sich die Abschließung des Contractes […]

Dresdner Nachrichten, 04.08.1859 *

Eine pfiffige Suchfunktion ermöglicht das Stöbern in diesem neuen Portal. Nutzer:innen können die Zeitungen über den Titel, den Verbreitungsort oder das Erscheinungsjahr finden und auswählen. Hernach erscheint ein Überblick über die verfügbaren Ausgaben, der eine weitere Suchoption beinhaltet. Im Ergebnis erhält man eine stufenlos vergrößerbare Originalabbildung, die auch als Download verfügbar ist.

Zeitreisen war noch nie so komfortabel.


*: Jenny Bürde-Ney war eine deutsche Opernsängerin (Wikipedia).


Symbolbild: Anna Zakharova

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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9 Kommentare
  1. Christian W. sagt:

    Stimmt, die DDB hat tolle Sachen im Angebot. – Jetzt würde mich aber interessieren, ob du das Zitat aus der Volltextanzeige kopieren konntest oder abtippen musstest. Denn die Texterkennung für Frakturschriften ist teilweise (und für mich sehr erstaunlich) noch nahezu unbrauchbar, siehe den Kopf des „Volksfreund“ heute vor 100 Jahren:
    Ko. 26] _ Karisratie, Dienstag drn Iwvemder l?2T – statt No. 261 Karlsruhe Dienstag den 8. November 1921 usw.

    1. Rappel sagt:

      Moin Christian. Du hast recht. Kopieren ging zwar, aber das Einfügen brachte nur Murks. Ich habe die Zeilen letztlich abgetippt.

      1. Christian W. sagt:

        Schon merkwürdig, oder? Handschriftenerkennung wäre noch mal eine andere Nummer, aber gedruckte Zeichen, in so guter Qualität gescannt, sollten einer aktuellen Texterkennungs-Software doch keine Schwierigkeiten mehr machen …

        1. Rappel sagt:

          Ich dachte auch, wir wären da schon weiter …

  2. derbaum sagt:

    grossartige sache das – eine schöne ergänzung zu den gescannten schriften bei der slub! (allerdings noch ein weg mehr sich in informationen zu verlieren….

    1. Rappel sagt:

      Ich bin mir sicher, das Sühnekreuze schon früher ein großes Thema waren. :)

      1. derbaum sagt:

        oh gewiss – der herr dr. kuhfahl hat in den 1910ern sehr beklagt das sich niemand ordentlich damit befasst hat! aber ob das auch in der täglichen presse der fall war? auf alle fälle im sächsischen heimatschutzbund und dessen nachrichten!

        1. derbaum sagt:

          stimmt – auch in der berliner zeitung: https://bit.ly/3ql3voA

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