Unlängst auf Kreta

Aus Gründen ist das so. Sie wissen darum. Von daher gilt es, ab und an der Endlosschleife Einhalt zu gebieten. Andere Bilder tun not. Andere Landschaften, andere Menschen und deren Kultur, andere Genüsse, die kretische Küche zum Beispiel und auch das Baden im (Mittelländischen) Meer … Kurzum: Wir waren im Urlaub. Auf der größten der griechischen Inseln. Flug, Hotel und Mietwagen wurden schon vor der Zeit gebucht – es war Vorsatz im Spiel.

Im Fazit gilt es, nicht viele Worte darum zu machen. Was auf Kreta geht, weiß jedermann und jedefrau. Wir übten uns in Bescheidenheit, blieben im 30 km Radius und taten das, was eben ging: Eine Altstadt erkunden, durch stille Bergdörfer spazieren und der Landküche frönen (eine Kloster-Tour kam noch hinzu). Die verbleibende Zeit gehörte dem Meer und dem stilvollen Nichtstun. Das Baden war auch ein Thema, 20 Grad im Wasser und stetig anrollende Schaumkämme – es war der pure Genuss!

Einziges Ungemach und the best Running Gag: der kleine, uralte Mietwagen. Unser Aygo war schon arg in die Jahre gekommen und etwas verwirrt, denn er hupte immer wieder gerne. Unaufgefordert, versteht sich, und hartnäckig. Und – natürlich – mit Vorliebe in solchen Gegenden, in denen man eigentlich um keinen Preis auffallen möchte …

Wer interessiert ist: Der Besuch der Hauptstadt Iraklion hat uns, im Gegensatz zu den kleineren Orte im Lande, nur mäßig begeistert. Museumsgänger kommen dort ganz sicher auf ihre Kosten, doch alles andere ist die lärmende Großstadt. Und die ist kein guter Umgang, auf Kreta nicht und auch sonst nirgendwo.

Last but not least: Es hat uns bestens gefallen. Wir werden also wiederkommen.