In Duisburg

Eine Dienstreise, die Metropolregion, fünf Tage im Pott. Shakespeare, der „König Lear“ und das Theater in Duisburg. Alles Neuland für mich, denn ausgestiegen bin ich dort noch nie. Was jetzt diesen Ballungsraum meint, also das Ruhrgebiet als solches. Neben dem Job blieb, immerhin, die Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang. Einfach mal losgehen, rein in die Stadt und dann schauen, wohin einen die Füße tragen.

Nur eines musste: das Wasser. Die Flüsse natürlich, Rhein Orange, sprich dorthin, wo sich die Ruhr und Vater Rhein vereinen. Also raus aus dem Beton, weg vom Getöse, zu diesem Fluss, auf welchem noch Schiffsverkehr herrscht. Arbeitsschiffe gucken und so. Dazu die Rheinbrücken, der Innenhafen und – natürlich – auch die Industrielandschaft. Diesbezüglich hätte ich gerne mehr Zeit gehabt … Nun ja. Wer die Route nachvollziehen möchte, so ganz im Detail, schaut bitte hier.

Und sonst so? Meist freundliche Menschen, ganz anders als gewohnt, und nette Kollegen vor Ort. Dazu ein Exkurs in die Geschichte, aus berufenen Munde. Politik und Gesellschaft, Kohle und Stahl, der Arbeitskampf in Rheinhausen – alles hochinteressant. Sie hadern noch immer ein wenig, die Leute, mit der Politik. In all den Jahren schaut man – beispielsweise – immer noch skeptisch auf den Aufbau Ost – wohl nicht ganz zu Unrecht.

Aber gut. Im Fazit waren das fünf gute Tage: die Arbeit, der Input und viele andere, wenn auch nicht immer schöne Bilder. Es ist eben so, wie es ist: charmant und räudig gleichermaßen.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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