Mal eben schnell zur Rysselkuppe

Die Rysselkuppe ist ein markanter, an eine Stufenpyramide erinnernder Weinberg am Pillnitzer Elbhang. Benannt ist er nach seinem früheren Besitzer Johann Gottfried von Ryssel. In unseren Tagen – seit nunmehr 30 Jahren – wird er vom Winzer Klaus Zimmerling erfolgreich bewirtschaftet. Von oben schaut man über die Rebstöcke weithin in das Elbtal, und bei guter Sicht grüßen die Gipfel aus dem Elbsandstein und dem Osterzgebirge.

Der Besuch des Weinbergs lässt sich gut mit einer kurzweiligen Runde am Elbhang verknüpfen. Von Pirna oder Dresden fährt man einfach nach Niederpoyritz und läuft dann auf dem Sächsischen Weinwanderweg Richtung Westen. Auf dem dazumal sehr schön angelegten Weg passiert man unter anderem das besagte Weingut (zur passenden Tageszeit dann auch mit Ausschank [ein Foto]), die Pillnitzer Wollschweine und die barocke Weinbergkirche.

An der Rysselkuppe

In Pillnitz angekommen gilt es am Hang hinaufzusteigen und dann – auf halber Höhe – dem Leitenweg gen Osten zu folgen. Wir schauen nun von oben auf die Landschaft hinab und genießen das bemerkenswerte Panorama. Es geht ein wenig auf und ab, diverse Aussichtspunkte, neben anderen auch die besagte Rysselkuppe mit ihrem hierzulande seltenen Trockenwald, laden zum Verweilen ein. Zuletzt steigt man über die Viehbotsche wieder nach Oberpoyritz hinunter.

Die kleine Runde (5,14 km) wurde so oder so ähnlich schon oft gelaufen, hier im Blog aber nur manchmal erwähnt. Gestern war es allerdings so zauberhaft dort oben, dass ich um diese neuerliche Empfehlung nicht herum komme.

Rappel

Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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