Von Stein zu Stein bei Berggießhübel

Als da wären: der Hochstein, der Jagdstein und die Giesensteine.

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Als da wären: der Hochstein, der Jagdstein und die Giesensteine …

Berggießhübel liegt, wie Bad Gottleuba auch, im Grenzgebiet von Sächsischer Schweiz und Osterzgebirge. Vielleicht ist das der Grund, dass die beiden Orte nirgendwo so richtig bejubelt werden und somit wenig populär sind. Was uns natürlich gerade recht ist, der Ruhe und Einsamkeit wegen, Sie wissen darum, das ist uns wichtig. Am Sonntag sind wir daher einmal mehr nach Berggießhübel gefahren, um einige der oberhalb der Ortschaft gelegenen, im Wald versteckten Felsengruppen aufzusuchen.

Wir parkten an der Hauptstraße und liefen dann rechts am Hang hinauf. Entlang alter Bergbauzeugnisse (der Hengstgedenkstein, kleine Halden, Bingen und ein Stollenmundloch) führt der Pfad bis in das Hochsteingebiet.

Oben auf dem Hochstein steht dann ein bizarres Felsensemble. Man kann darauf ganz gut herumkraxeln, zum Teil führen auch uralte Stufen in die Höhe. Zwei Bänke laden zum Verweilen ein – die Sicht ist jedoch, auf Grund der niedrigen Höhe der Felsen, eingeschränkt. Etwas unterhalb ist der Rektor-John-Platz zu finden (angelegt zu Ehren eines verdienten Lehrers), der mit einer deutlich besseren Aussicht zu gefallen weiß.

Wir schauten uns ausgiebig um und liefen dann, zuerst im Wald, dann durch dieFelder und an zwei Gehöften vorbei, hinüber zum nicht gar so weit entfernten Jagdstein. Der einzeln stehende Gipfel ist schnell erklommen und bietet einen schönen Rastplatz mit bestem Ausblick auf Gersdorf und Umgebung (Bild oben).

Die Giesensteine, als solche wieder eine sehenswerte Gruppe von ruppigen Sandsteinfelsen, waren der letzte Höhepunkt unserer Runde. Wir gingen Richtung Tal, passierten den Kalkofen Giesenstein, querten die seicht dahinplätschernde Gottleuba und spazierten, nun endlich auch bei anhaltendem Sonnenschein, auf dem Poetengang nach Berggieshübel zurück.

Was bemerkenswert war: das Wetter. Kalter Wind, dazu immer wieder dichte Graupelschauer im steten, schnellen Wechsel mit blauem Himmel und Sonnenschein. Mehr April geht gar nicht. Die Wanderwege sind alle gut markiert, nur die Pfade im Wald sind – mitunter – schwer auszumachen. Große und kleine Kahlschläge (mit ihren Mengen an Totholz) erschweren die Orientierung deutlich (komoot).

Rappel

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4 Kommentare

      • das stimmt lang war sie nicht – hätte ich wohl auch bequem gehen können (ich hatte es sogar kurz erwogen). aber ich wollte halt noch woanders hin – das ich dort so unangenehm überrascht wurde war schade! habt ihr eigentlich jemanden getroffen?

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