Der zweite Schnee

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Der zweite Schnee der Saison fiel am Donnerstagmorgen. Wieder nur verhalten, doch ich bin gutwillig und lasse das gelten. Der Tag war grau verhangen, ein paar Flocken fielen noch und die Temperatur lag um den Gefrierpunkt. Ich schnürte die Stiefel und stapfte los, eine kleine Runde nur – auf dem Lande nahebei.

Die Fähre über die Elbe, dann Posta, Mockethal und Zatschke. Alles schnell erlaufen und hier schon oftmals beschrieben – also keine weiteren Details heute (wer die genaue Route sehen möchte schaut bitte wie gehabt bei komoot).

Eigentliches Ziel war das (malerisch am Waldrand bei einer mächtigen Eiche gelegene) Mord- und Sühnekreuz bei Doberzeit (es erinnert an einen Raubmord im Jahre 1563). Einmal dort anschlagen und im Bogen wieder zurück in das Elbtal – mehr brauchte es nicht, denn der Weg ist alles und alles andere ist beliebig.


Was schön war: Die winterliche Ruhe, die in Teilen über dem Land lag. Das diffuse Licht. Und die Tapsen im noch unberührten Schnee – auf den Pfaden im Wald.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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