Störungsfreie Sicht zur Altstadt

Anfang der Woche fanden neben dem Copitzer Fähranleger Rodungsarbeiten statt. Niederes Gehölz und garstiges Buschwerk wurde gefällt und gleich vor Ort dem Häcksler übergeben. Sinn der Maßnahme ist der hindernisfreie Ablauf des Elbwassers über die Elbwiesen – die Gehölze würden (im Hochwasserfall) zu zusätzlichen Staufallen heranwachsen.

Am Copitzer Ufer

Die Flächen gehören dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Dresden, das den Bewuchs dort etwa alle drei Jahre roden lässt. Rechts des Steges ist die Fläche nun sanft gerodet, links die unberührte Natur. Der Unterschied ist eigentlich nur vor Ort wahrzunehmen. Immerhin wurde damit auch der Wunsch der Stadt nach einer störungsfreien Sicht vom Copitzer Elbeparkplatz und Fährweg auf die Pirnaer Altstadt berücksichtigt. Die mächtige Hybridpappel blieb einstweilen unbehelligt.

Am Copitzer Ufer

Ich habe mir das heute interessehalber angesehen. Nicht etwa, um ein eventuelles Fehlverhalten anzumahnen (die Elbwiesen sind streng geschützte Flora-Fauna-Habitate) – ich halte die Argumentation für durchaus schlüssig und die Arbeiten für sinnvoll.

Am Copitzer Ufer

Einfach nur, um ein Ziel zu haben. Weil ich lange nicht am Fluss war und endlich wieder vor die Tür gehen kann.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Dazu die Stimme weg. Schüttelfrost und Schweißausbrüche. Das ganze Programm. Soll heißen: hier geht momentan nicht viel. Also den Tag in der Waagerechten verbringen. Kräutertee und Hühnersuppe. Alte Hausmittel anwenden. Vitamine zuführen. Und den Apotheken-Umsatz steigern.

Manchmal geht ein Buch, und manchmal geht TV. Das unsichtbare Visier – die ersten sechs Folgen angeschaut (damit ich auch einmal was mit Serien schreiben kann). Oder einmal mehr über Dresden lesen und würgen.

So ist das in diesen Februartagen am Schlossberg zu Pirna.

Sonntags in der Langlaufloipe

Am Sonntag Wintersport. Im neuen Lieblingswintersportgebiet bei Fürstenwalde (Altenberg). Der Leichenstein und das Schwarze Kreuz. Die Grenze. Ländliche Idylle auf dem Erzgebirgskamm. Ordentlich Schnee, dazu Sonnenschein und Himmelblau. Vergleichsweise wenige Menschen. Wald und offenes Gelände im Wechsel, also alles herzallerliebst.

Sonntags in der Langlaufloipe

Sonntags in der Langlaufloipe

Sonntags in der Langlaufloipe

Sonntags in der Langlaufloipe

Sonntags in der Langlaufloipe

Sonntags in der Langlaufloipe

Sonntags in der Langlaufloipe

Sonntags in der Langlaufloipe

Es blieb für mich beim einmaligen, unfreiwilligen Bodenkontakt.

Eisvergnügen in Pirna

Ich bin ein wenig spät dran, möchte euch diesen Hinweis aber nicht vorenthalten.

Bereits seit ca. einer Woche ist die Eisbahn am Friedenspark in Pirna fertig und geöffnet. Dem Vernehmen nach wird sie inzwischen von Besuchern jedweden Alters rege genutzt, um wohlfeile Pirouetten oder einfach nur sportliche Runden zu drehen. Für den Betrieb einer Natureisbahn sind Frost und beständige Kälte zwingend notwendig – wollen wir also hoffen, dass der Winter es weiterhin gut mit uns meint.

Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene je zwei Euro, für Kinder bis 14 Jahre einen Euro (wer die +Card 2017 der Energieversorgung Pirna GmbH sein Eigen nennt zahlt als Mensch nur einen Euro, zugehörige Kinder zahlen gar nichts).

Die Pirnaer Natureisbahn am Friedenspark hat täglich geöffnet:

Montag bis Freitag 13 – 20 Uhr
Samstag 10 – 21 Uhr
Sonntag 10 – 20 Uhr
.

Es gibt auch Schlittschuhe in verschiedenen Größen zur Ausleihe – pro Paar werden dafür zwei Euro fällig. Ich wünsche viel Vergnügen!

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Ein kleine Runde in bezaubernder Winterlandschaft. Wir mussten raus, und gerade jetzt bietet der nur wenig begangene Elbsandstein wunderschöne Ein- und Ausblicke. Gestern lockte zusätzlich der Sonnenschein. Also die Bergschuhe sorgsam geschnürt und hinaus in den Schnee …

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Wir sind nach Rathewalde gefahren, haben das Auto auf dem Wanderparkplatz am Lindengarten abgestellt.

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Dann ging es hinein in den tief verschneiten Amselgrund.

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Das urige Ensemble der Rathewalder Mühle. Über der Wirtschaft (zur Zeit nicht geöffnet) rauchte die Esse.

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Noch ein paar Sonnenstrahlen und dann weiter nach unten.

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Wir folgten dem Amselgrundbach (Grünbach). Die Bäume dick mit Schnee bedeckt, das Wasser zunehmend vereist.

Eiszapfen

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Eiszapfenfreunde kommen entlang des Weges voll auf ihre Kosten.

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Wir stiegen hinab bis zur Amselfallbaude.

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Höhepunkt der Wanderung: der eingefrorene Amselfall. Dann kehrten wir um, wollten hinaus aufs weite Feld und die Höhe. Sprich zurück in die Sonne.

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Also den Amselgrund hinauf, noch einmal an der Mühle anschlagen und durch Rathewalde hinauf zum Hohburkersdorfer Rundblick.

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Die Stimmung großartig: die Weite der Schneelandschaft, dazu die absolute Stille. Für einen Moment die Sonne im Gesicht genießen.

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Beim Abstieg der gestern nicht vorhandene Blick auf die Tafelberge. Der Lilienstein war gerade so zu erahnen.

Amselgrund, Amselfall und Hohburkersdorfer Rundblick

Gute zwei Stunden sind wir gelaufen. 5,5 Kilometer und immerhin 330 Höhenmeter. Im Dorf sind die Straßen und Wege frei geschoben, im Amselgrund und oben am Rundblick jedoch nicht. Das heißt mitunter durch hohen Schnee zu stapfen, und gerade im Grund ist der Weg (Treppen!) eine mehr oder weniger festgetrampelte schiefe Ebene geworden – mit dem entsprechendem Rutschpotential. Also Obacht geben!

Ein winterlicher Dorfspaziergang

Frischluft tut not, und einfach mal raus. Hinaus aufs Land. Ein Spaziergang nur, denn es ist bitterkalt. Das Dorf in der Senke. Auf der einen Seite hin und auf der anderen zurück. Immer schön auf den Höhen entlang. Der Himmel ist grau, und Sonne nur im Ansatz. Aber immerhin – es ist komplett windstill.

Ein winterlicher Dorfspaziergang

Milch und Käse holen und Kälbchen schauen. Der freundliche Landwirt kommt dazu, ein kurzer Schwatz. Ja, die Kälber bleiben draußen in der Nacht und nein, sie frieren nicht in ihren Boxen. Das frische Stroh. Jedes frisst aus dem eigenen Eimer. Keine Ansteckung mehr, alle sind gesund. 60 Milchkühe und sechs bis acht Kälber im Monat. Dazu die Halbwüchsigen.

Ein winterlicher Dorfspaziergang

Ein winterlicher Dorfspaziergang

Wir winken und wünschen einen guten Tag. Gehen weiter, Pferde schauen. Dazu die weite Schneelandschaft. Und Stille.

Ein winterlicher Dorfspaziergang

Ein winterlicher Dorfspaziergang

Hinunter ins Dorf und schnell hindurch. Die Straße ist befahren und laut.

Ein winterlicher Dorfspaziergang

Ein winterlicher Dorfspaziergang

Dann wieder auf der Höhe. Ein Rodelhang und der Blick bis ins Elbtal. Die Tafelberge auch. Im Westen der Steinbruch bleibt heute außen vor.

Ein winterlicher Dorfspaziergang

In der Senke die Häuser. Der Kirchturm, qualmende Schornsteine. Ich vermisse den Singsang der Kreissäge.

Ein winterlicher Dorfspaziergang

Zuletzt die Einkehr. Hausmannskost und freundliche Bedienung. Noch ein kleiner Spaziergang und dann zum Auto, zurück in die Stadt.

Der erste Schnee

Der Tradition folgend protokolliere ich heute: der erste Schnee in diesem Winter fiel vor Ort am 02. Januar 2017. Was jetzt den ersten richtigen Schnee meint und nicht die wenigen Flocken, die vereinzelt schon fielen und nicht der Rede wert waren.

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Anbei noch die aktuellen Wetterdaten für den Schlossberg:

  • Schneeschauer
  • Temperatur: 1°C
  • Niederschlag: 68%
  • Luftfeuchte: 92%
  • Wind: 16 km/h