Unten am Fluss

So sah es dort am heutigen Vormittag aus. Die Elbe, die Schneelandschaft, das Himmelblau. Es taute schon ordentlich – ich musste mich also beeilen. Um wenigstens einmal den Winter vor die Linse zu bekommen. Genau dann, wenn er sich am schönsten zeigt (jedenfalls für mich). Und wenn schon mal Zeit ist …

Wir haben kein gutes Zeitmanagement in diesem Winter: Die Lohnarbeit, diverse Termine und die eine oder andere Blessur. Sie wissen schon … Dass wir noch nicht einmal die Gelegenheit hatten, auf den Brettern zu stehen, traue ich mich kaum zu sagen. Aber gut, das wird hoffentlich noch.

Ich habe auf meinem Spaziergang übrigens zwölf Schneemänner gezählt. In die Wertung kamen dabei nur Männer ab etwa einem Meter Höhe. Alle natürlich schon arg mitgenommen und in Auflösung begriffen – aber trotzdem lustig anzuschauen. Der gestrige Flockenwirbel hat die Menschen vor die Türen gelockt und gleichsam animiert, Schneekugeln zu rollen.

Zu schade, dass diese Freude nur von kurzer Dauer war.

Geschrieben von

Rappel

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.
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6 Kommentare zu “Unten am Fluss”

  1. Schöne Momente. Ich freue mich immer Fotos von meiner ehemaligen Junggesellenwohnung zu sehen. Ach war es schön. Aber die Winter sind im ERZ schon ein Zahn intensiver. Schöne Grüße an die alte Heimat 👋🏼🧔🏻

  2. das leidige zeitmanagment :-( — wir haben es nur bis in den friedhofspark geschafft. am soinntag bei heftigstem schneetreiben. schneemänner gebaut haben wir nicht – aber wir waren selber ;-)

    gestern bei dem schönsten wintertag des jahres durfte ich dann wieder der lohnarbeit nachgehen – in sofern danke fürs mitnehmen!

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