Sieben Stunden Hardcore

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Sieben Bands. Sieben Stunden lang. Am Stück, live und in Farbe. Mit nur kurzen Umbauphasen. Alles sehr diszipliniert. Die Organisation war perfekt, die Stimmung grandios. Und der Saal proppenvoll, derart, dass es mitunter schon beängstigend war.

Die PERSISTENCE-TOUR, eine Hardcore-Tour der Extraklasse, gastierte gestern im Kraftwerk Mitte zu Dresden. Es traten auf: sieben Bands der ersten Liga (TAKE OFFENSE, SIBERIAN MEAT GRINDER, BOOZE & GLORYMUNICIPAL WASTE, WALLS OF JERICHO, IGNITE und SICK OF IT ALL), dazu zwei mir unbekannte, lokale Bands als Einheizer (deren Namen sich mir leider auch nicht erschlossen haben).

BOOZE & GLORY

Jede für sich bot einen bemerkenswert guten Auftritt und brachte den Saal zum Kochen – ich möchte da niemanden hervorheben. BOOZE & GLORY, IGNITE und SICK OF IT ALL gefielen mir naturgemäß am Besten. Positiv überrascht hat mich SIBERIAN MEAT GRINDER aus Moskau, die den russichen Bären auf der Bühne tanzen ließen.Und wie schon gesagt: Die Stimmung war grandios, es blieb auch weitgehend friedlich. Nach sieben Stunden waren wir dann fix und fertig: das lange Stehen, dicht an dicht, forderte Tribut: der Rücken, die Knie, Sie wissen schon … Der mensch ist ja keine 20 mehr.

Der Dank gebührt den Organisatoren, die mit exzellenten Bands (die ob ihrer vielfältigen Ausrichtung einen sehr guten Überlick über die Hardcore-Szene boten) eine Show auf die Bühne brachten, an die sich die Teilnehmenden wohl noch lange (und mit Wohlgefallen) erinnern dürften.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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