Das macht knapp 90 Kilometer (exakte 88,4), von Haustür bis Haustür, ab Pirna natürlich und mit einmal Anschlagen am Bahnhof, beinahe jedenfalls, in Děčín. Wir haben das für Sie getestet – an einem wunderschönen Sonntag im August. Einfach nur geradeaus fahren, der Sonne entgegen, das können wir gut. Und es rollte bestens, trotz Gegenwind und ersten Sitzproblemen nach etwa 60 Kilometern.

Das befürchtete Gewusel auf dem Elberadweg hielt sich in Grenzen, es war nicht wirklich viel los. Nur die eine und die andere Einkehr an der Strecke, es gibt derer nur wenige, quollen quasi über, da steppte der Bär. Was jetzt nicht heißt, dass der mensch außen vor blieb – das klappte schon, mit dem kühlen Böhmischen im Sonnenschein. Auf der Rückfahrt dann, am Nachmittag. Und auch die Jungfernfahrt – mit dem neuen Rad für sie – ist im Fazit gelungen. Ich durfte auch einmal, und es hat mir gut gefallen. Ein Unikat aus der Manufaktur, edle Komponenten und ein Reiserad par excellence. Ein Augenschmaus.

So war das und so passte das.

Der Autor

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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