Dark Light

Der Mittwoch der vergangenen Woche war ein ausgesprochener Schietwettertag – so man sich denn zu einem Kurzurlaub bereit erklärt und in die Mala Fatra gereist ist. Dicke Wolken hingen über dem Vrátna-Tal, aus denen es stetig und unaufhaltsam herabregnete. Von daher blieben die Bergstiefel der Trocknung im Quartier überlassen und wir besuchten (dank einer sehr netten Empfehlung) kurzentschlossen eine der zahlreichen Burgen im Land – die Slowakei hat schließlich etliche Gemäuer dieser Art zu bieten (siehe Karte).

Die Burg Orava

Die Burg Orava (auch Arwaburg oder Burg Arwa) ist eine der schönsten und am besten erhaltensten Burgen im Land – malerisch liegt sie auf einem Felsen hoch über dem Arva-Fluss …

Die Burg Orava

Mittels Türklopfer bekommen die geneigten Besucher_innen Einlass in das Gemäuer – allerdings nur in Gruppen, denn es wird stets geführt und erklärt bis unter das Dach (das Ticket – sechs Euro plus zwei Euro für die Fotoerlaubnis – gilt es zuvor am Kassenhäuschen zu erwerben).

Die Burg Orava

Die Burg Orava

Die Burg Orava

Die Burg Orava

Die Burg Orava

Die Burg Orava

Die Burg Orava

Die Burg Orava

Die Burg Orava

Im Fazit bekommt man dafür einen umfassenden Rundgang nebst ausführlicher Erläuterung (in Slowakisch und Englisch, deutsche Info-Blätter sind vorhanden) sämtlicher Gebäude, Paläste, der Zitadelle sowie der Kapelle geboten – bestimmendes Thema ist natürlich die Geschichte der Märchenburg (inklusive sämtlicher Burgherren). Zudem beherbergen die Räumlichkeiten einige kleinere, aber sehenswerte Ausstellungen ethnographischer, naturwissenschaftlicher und archäologischer Art. Zwei bis drei Stunden solltet ihr also schon einplanen …

Die Burg Orava

Die Burg Orava

Die Burg Orava

Keine Frage – natürlich spukt auch auf der Arwaburg eine Weiße Frau.

Die Burg Orava

Für mich überraschend und hoch interessant: die Burg diente mehrfach als Kulisse für Filmproduktionen. Zu benennen wären hier unbedingt der Stummfilmklassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens – ein wunderbar schauriges Spektakel – sowie der König Drosselbart, was jetzt die deutsch-tschechische Produktion von 1984 meint. Leider wird dieses Thema vor Ort nur unzureichend dokumentiert …

Unabhängig davon sei der Besuch der Arwaburg hiermit ausdrücklich empfohlen.

4 Kommentare
    1. :-)

      Auf Grund der Führung in der Gruppe hatte ich kaum Zeit zum Fotografieren – das hat mich schon gestört. Zudem haben dauernd Leute warten müssen, da erst der komplette Text in Slowakisch und danach in Englisch für uns geboten wurde (wir waren die einzigen Ausländer). Von daher also nur diese hastigen Schnappschüsse … Aber schön und sehenswert ist die Burg an sich unbedingt!

      PS: am Fuße der Burg gibt es ein Wirtshaus, in dem ein eigenes Bier gebraut wird. Das ist sehr, sehr leggor (aber auch teuer)! :)

  1. alkoholfreies erdinger hefeweizen??? anderes bier trinke ich aus prinzip doch nicht ;-)

    es freut mich das es euch gefallen hat, war mein tip ja doch was wert. leider ist nie alles gute beisammen ;-) – mit führungen hab ich auch so manchmal meine probleme…

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