Auf ein Bier nach Dolni Zleb


Der Elberadweg ist unter der Woche nur mäßig befahren (und die großen Ferien haben noch nicht begonnen) – was das Pedalieren zu einer angenehmen Sache macht. Denn einmal im Jahr gilt es gen Osten zu fahren, mal eben schnell über die Grenze zu radeln, um dort drüben ein Pilsner zu fassen. Gratis dazu: der Radweg dort, wo er am schönsten ist. Also das malerische Elbtal, der Sandstein und die Felsen. Ich notierte angenehme 23 Grad, der Himmel heiter bis wolkig und eine steife Brise aus NordWest.

In Dolní Žleb dann: das frisch Gezapfte und die ertrunkene Wurst (Dolní Grund, täglich 09:30 – 20:00 Uhr). Und am Bahnhof das andächtige Verharren vor der Mutter aller Bahnhofsuhren. Das ist ein Muss, denn jeder Eisenbahnmensch weiß um die historische Nasenuhr in Dolní Žleb. Sie gilt als die älteste und immer noch intakte Bahnhofsuhr in der Tschechischen Republik – der Fahrdienstleiter zieht sie täglich von Hand auf. Ein Technikdenkmal also.

Der anschließende Rückweg gestaltete sich dann, mit Blick auf den steifen NordWest, etwas sportlich. Aber gut, so weit ist es dann doch nicht bis Pirna.

Bemerkenswert: Eigentlich nichts. Es war nicht viel los auf dem Radweg. Ich hatte keinerlei tierische Begegnungen und ließ äußerste Vorsicht walten, als ich unverhofft auf eine 50 köpfige Senioren-E-Bike-Radfahrer-Gruppe aus Nordrhein-Westfalen traf.

Bei Interesse: komoot lief auch wieder mit.

2 Antworten

  1. Avatar von derbaum
    derbaum

    :-) – senioren und e-bike. eine brisante mischung! und DIE UHR!

    1. Avatar von Rappel
      Rappel

      Stimmt. Die Uhr ist eine Geschichte (€) für sich. Und alles andere ist Schmunzeln. :)

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