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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.
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Drei Dörfer im Freiberger Land

Von Rappel 12. April 2021 5 Kommentare 2 Min Lesezeit

Das Tal der Bobritzsch, Falkenberg, die Parkfläche am ehemaligen Haltepunkt – das war der Startpunkt unserer gestrigen Wanderung im Freiberger Land. Der mensch war ausgeschlafen, frisch frisiert und hocherfreut ob des freundlichen Wetters. Vitamin D ist wichtig, frische Luft auch – Sie wissen darum. Drei Dörfer galt es zu erlaufen: Falkenberg, Naundorf und Niederschöna – in ebendieser Reihenfolge. Und das hat auch bestens geklappt.

Alle drei Dörfer waren einst Haltepunkte der sie verbindenden Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf, die von 1923 bis 1972 im Güter- und Personenverkehr betrieben wurde. Inzwischen wurde die Trasse (in weiten Teilen) zu einem Rad- und Wanderweg ausgebaut, welcher, das wurde gestern offensichtlich, bei den Menschen auch bekannt und beliebt ist.

Beginnend an der Falkenberger Steinbogenbrücke folgten wir dem Trassenverlauf, immer entlang des romantischen Bobritzschtales, nach Naundorf, verweilten dort kurz an der Kirche und liefen weiter nach Niederschöna. Die Strecke verlief überwiegend im offenen Gelände und und bot beste Blicke auf die Umgebung: leicht welliges Hügelland, endlose Ackerflächen und ab und an emsig rotierende Windräder.

Im letzten Drittel ist der ehemalige Bahndamm noch weitestgehend erhalten. Nette Rastplätze, eine Infotafel und ein paar Relikte erinnern an die hier gelebte Eisenbahngeschichte (Bild oben). Der Weg lässt sich nicht nur wunderschön radeln, sondern auch gut laufen (im Gegensatz zum Alten Bahndamm im Schönfelder Hochland etwa, der ja zur Gänze gepflastert und asphaltiert ist und somit als Wanderweg ausscheidet).

So weit, so gut. Elf Kilometer war sie lang, diese kurzweilige Runde (komoot). Wir waren angenehm überrascht und werden wiederkommen – wenn es Sommer ist und dann mit dem Rad.

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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5 Kommentare
  1. derbaum sagt:

    jo schöne ecke! und sowohl in naundorf als auch in niederschöna laden steinkreuze zum entdecken ein :-)

    1. Rappel sagt:

      Am Postmeilenstein waren wir. An der Kirche auch. Ich habe durch das Tor geschaut. Allerdings von der anderen Seite, Also vom Kirchhof. :(

      PS: Wenn du auf der Seite des Naundorfer Kreuzes noch den Standort eingibst finde ich es dann leichter. Wir kommen ja noch einmal mit dem Rad. Auch wegen der Dinge in Niederschöna. :)

      1. derbaum sagt:

        ja, das an der kirche ist nicht fertig (das in naundorf). die verlinkten orte kontrolliere ich nochmal…

        1. derbaum sagt:

          ich hab den genauen standort mal markiert und verlinkt ( https://dirwabaum.de/wordpress/suehnekreuze/naundorf/ ) – letztes jahr tat sich tante guuhgle schwer mit neuen orten anlegen (wahrscheinlich wegen der 15km oder so) – da war es untergegangen. das ich ihn zwar angelegt hatte aber er (der ort) nie veröffentlicht wurde…

  2. Rappel sagt:

    Sehr gut, dankeschön. Jetzt musst du noch dafür sorgen, dass ich unterwegs immer ordentlich Netz habe. :)

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