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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.
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Blues ist einfach Leben

Von Rappel 16. Februar 2016 4 Kommentare 1 Min Lesezeit

Der mensch hat das diesjährige Engerling-Konzert vor Ort hier gar nicht erwähnt. Nicht, weil es nicht gut war, sondern weil ich nicht Jahr um Jahr über alle wiederkehrenden Erlebnisse schreiben möchte – ich wiederhole mich schon oft genug.

Aus aktuellem Anlass benenne ich es jetzt aber doch – im Nachgang – und lobe den Abend laut: es war schlicht großartig. Im ersten Teil des Konzertes wurden eigene Songs geboten, im zweiten begleitete die Band dann ihren Special GuestChristiane Ufholz – bei diversen Klassikern der Blues- und Rockgeschichte. Wir haben die quirlige Dame (ehem. The Butlers, Renft, Lift, Manfred Krug u. a.) noch nie live gesehen und waren überrascht, mit welcher Energie und Leidenschaft sie ihr Publikum zu beeindrucken wußte. Kurzum, es war eine große, mit endlosem Applaus bedachte Rock’n’Roll-Show.

Eigentlicher Anlass dieses Eintrags ist jedoch der hier zu sehende Engerling-Film (Regie: Bernd Maywald). Er portraitiert die Band irgendwann (?) in den 70er Jahren – von der damaligen Besetzung sind heute nur noch Wolfram Boddi Bodig (Keyboard, Gesang) und Heiner Witte (Gitarre) dabei. Bild- und Tonqualität sind nicht besonders gut, von daher nehmen wir den knapp 26 minütigen Streifen bitte einfach als das, was er ist: ein stimmungsvolles Zeitdokument unserer damaligen Welt, von dem offensichtlich noch kaum jemand wusste.

Ronny ist zufällig über den Film gestolpert und hat ihn für uns aus den Tiefen des Netzes gefischt – danke dafür.


Nachtrag 21.09.2019: Der Film ist leider nicht mehr verfügbar.

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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4 Kommentare
  1. derbaum sagt:

    ich habs übrigens angesehen, das video. und find es absolut spannend. so nah als wäre es einfach von einer freundin der band gefilmt und andererseits so professionell wie von profis. weißt du wer es für welchen zweck gedreht hat? ( wer steht ja im abspann aber das sagt mir nix….

    1. Rappelsnut sagt:

      Zum Film an sich habe ich nirgends etwas gefunden. Den Verweis zum Regisseur findest du oben im Artikel – aber auch dort findet sich leider nirgends ein Hinweis auf diesen Film. Es bleibt halt beim bloßen Wissen darum, dass sich Bernd Maywald eingehend mit der damaligen Musikszene befasst hat. Und offensichtlich irgendwann einmal auch mit Engerling.

      Man könnte ihn natürlich auch einfach einmal direkt anschreiben …

  2. Hallo,
    ich zeige den Film am 22. und 25. September 2018 im Berliner Zeughauskino in meiner Reihe “Berlin.Dokument”!
    Infos auf der Website des Zeughauskino.

    1. Rappel sagt:

      Danke für den Hinweis, den ich hiermit gerne weitergebe.

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