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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.
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Rechenberg und Ringelwald

Von Rappel 29. Juni 2014 3 Kommentare 2 Min Lesezeit

Rechenberg-Bienenmühle ist eine kleine Gemeinde im Osterzgebirge – schön gelegen im Tal der Freiberger Mulde. Ein Besuch der Gegend stand lange schon aus – gestern nun packten wir die Gelegenheit beim Schopfe. Mein besonderes Interesse galt dabei natürlich dem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Brauerei-Museum.

In Rechenberg

Brauereimuseum Rechenberg

Zur Erläuterung: in Rechenberg wird seit Jahrzehnten ein wohl bekömmliches und in unserer Gegend sehr beliebtes Bier gebraut. Auch heute noch produziert die kleine Brauerei – das Bier ist jedoch nur in ausgewählten Wirtschaften im Ostsächsischen erhältlich, da es ausschließlich im Fass geliefert wird. Wer sich für das Thema interessiert: eine Führung (inklusive Verkostung) durch das im Bild zu sehende Museum (die Brauerei selbst wurde modernisiert und steht daneben) ist hier ein Muss – sie ist kurzweilig, aufschlussreich und höchst amüsant.

In Rechenberg

Ein anschließender Rundgang durch den Ort – mit Blick auf die gut erhaltene Fachwerkarchitektur – lohnt allemal.

In Rechenberg

In Rechenberg

In Rechenberg

Rechenberg ist von dichten Fichtenwäldern umgeben – daher haben wir uns im Anschluss noch einen schönen Waldspaziergang im nahen Ringelwald gegönnt.

Ringelwald bei Rechenberg

Von der Ortsmitte liefen wir die Alte Landstraße hinauf in den Wald und weiter bis zur Fischerbaude in Holzhau und dann weiter auf dem Grenzweg. Der Rauschenbach bildet die Grenze zu Tschechien. Wir folgten dann dem Floßgrabenweg mit dem in Teilen noch erhaltenen Floßgraben, welcher einst dem Holztransport für den Freiberger Bergbau diente.

Ringelwald bei Rechenberg

Über den “Altes G” benannten Weg liefen wir dann direkt nach Rechenberg zurück.

In Rechenberg

Die Runde (etwa 2,5 Stunden mit Einkehr in der Fischerbaude) ist an sich wenig spektakulär, eher eintönig – zum kräftigen Ausschreiten bei frischer Waldluft allerdings gut geeignet. Besser ist es wohl, die Gegend mit dem Mountain-Bike zu erfahren. Oder natürlich im schneereichen Winter, denn dann findet sich in den Wäldern bei Holzhau eine vortreffliche Loipe.

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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3 Kommentare
  1. derbaum sagt:

    schön isses da.
    übrigens – dank unserer handwerkskunst kannst du das bekömmliche bier noch geniessen. wir haben schon mehrfach sachen für die kleine brauerei instandgesetzt ;)

    1. Rappel sagt:

      Das freut mich zu hören. :)

      Wem ihr schon alles geholfen habt … Bildet ihr eigentlich auch Nachwuchs aus – für den Fall, dass der Herr Baum einmal in Rente geht?

      1. derbaum sagt:

        nein, für einen lehrling sind wir zu klein. aber wenn ich in rente geh muss mein chef noch ;)

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