Dark Light

Zum Wochenbeginn ein Kinotipp …

Wir schreiben das Jahr 1917. Der Norden Frankreichs, die Westfront, im britischen Sektor. Die beiden Soldaten Will Schofield und Tom Blake erhalten den Befehl, eine dringende Nachricht an Colonel Mackenzie zu überbringen. Dieser steht mit seinem Battalion in der vordersten Linie und ist kurz davor, einen Angriff auf die Deutschen zu starten. Schofield und Blake überbringen den Befehl, den Angriff zu unterlassen, da es sich bei dem vermeintlichen Rückzug der Deutschen um eine Finte handelt. Vom Gelingen ihrer Mission hängen über 1.600 Menschenleben ab …

Die Story ist in knapp 120 Minuten erzählt. 120 Minuten Drama, 120 Minuten Spannung und 120 Minuten Kameraarbeit vom Allerfeinsten. Die düstere Grundstimmung hält durchgehend an, wir sehen schöne Bilder neben schrecklichen Bildern und verzeichnen eine perfekte Ausstattung. Die Figuren sind in ständiger Bewegung, alle Situationen und Momentaufnahmen erscheinen kurzweilig – Eile ist geboten. Von Anbeginn wurde der Film so gedreht, dass er wie ein einzelner, ununterbrochener Shot wirkt – der er aber nicht ist. Dem Ansinnen wird er damit aber allemal gerecht – 1917 ist eine handwerkliche Meisterleistung und für mich ein ganz besonderer Meilenstein der Filmgeschichte (zehn Oscarnominierungen sprechen für sich).

Von daher ganz klare Anschauempfehlung meinerseits (Trailer im PopUp).

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