Zum Raumberg und den Brüdersteinen

Schleifersberg und Lampertsstein

Jan-Christoph Nüse: Vier Tage im Juni

Dark Light

Noch einmal Hinterhermsdorf und das Kirnitzschtal. Es ist ja nicht so, dass es dort nichts Neues zu entdecken gäbe. Die Aussicht auf den Brüdersteinen, beispielsweise. Reizvoll in der Landschaft gelegen, schön und einsam und weit genug weg vom Gewimmel. Nahebei ist der Lindigtblick gelegen, ebenfalls ein ruhiger Platz, mit Pausenbank und gutem Fernblick nach Süden. Gestern habe ich mir das erlaufen.

Start und Ziel war wieder der Parkplatz an der Buchenparkhalle. Der Königsplatzweg brachte mich zur Grünstellige und der Aussicht am Königsplatz. Beide waren kaum besucht – allein der Fernblick wollte nicht so recht behagen, mit seinem blöd-blauen Himmel und der gleißenden Sonne. Über den schön zu laufenden Tunnelweg kam ich dann hinunter ins Kirnitzschtal.

Via Ziegengrundbrücke und den lang aufsteigenden Brückengrund gelangte der interessierte Wandersmann schließlich zum Raumberg. Der Königsjadgweg und später der Stimmersdorfer Weg führen auf schönem Pfad um diesen Berg herum. Am sogenannten Altarstein wurde kurz verweilt – zum Zwecke einer Brotzeit (hier noch ein Foto). Es folgte der Abstieg ins Kirnitzschtal, die Stimmersdorfer Brücke über den Fluß und der notwendige Aufstieg im Lindigtgründel.

Der Lindigtblick mit Bank und Blick zum Raumberg

Zu den Brüdersteinen ist es dann nicht mehr weit (Wegmarkierung grüner Punkt), die beiden oben genannten Aussichtspunkte (im Titelbild die ausgesprochen schöne Aussicht auf den Brüdersteinen) sind nicht zu verfehlen und jeden Besuch wert (keine Menschen, absolute Stille und urige Bergwelt dazu). Zuletzt brachte mich dann die Zollstraße zum Ausgangsort zurück.

Aussichtskanzel auf den Brüdersteinen

Für mich war diese eine der schönsten Wanderungen der letzten Wochen: stetig wechselndes Gelände, kurzweilig, ruhige Wege und tolle Blicke. Wer es genau wissen möchte schaut wie immer bei Komoot. Wobei gesagt werden muss, dass die Route diesmal nicht hun­dert­pro­zen­tig stimmt, da sich die App einige Male und still und heimlich verabschiedet hat. Nicht schön, aber nun ja …

8 Kommentare
  1. hach ja, da isses wirklich schön – und immer noch einsam :-) (auf den brüdersteinen war ich schon zwischen 5 und 10x und hab noch nie jemanden getroffen! auf dem lindigtblick war einmal die bank bestzt aber sonst…
    es gibt übrigens einen wunderbaren schleichweg da hoch – aber den zu erklären geht nicht – müssen wir wohl mal gemeinsam….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auch interessant


Copyright © 2020 Rappelsnut · Datenschutz & Impressum