RAPPELSNUT ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

Wandern, Punkrock und der ganze Rest
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Teufelsschlüchte, Heringshöhle, Wilke-Aussicht

Der wildromantische Teufelsgrund war der Höhepunkt der gestrigen, sonntäglichen Wanderung im Elbsandstein. Ausgangspunkt war der oberhalb der Kirche, am Ortsausgang gelegene Parkplatz in Dorf Wehlen. Es herrschten optimale Bedingungen: Wir notierten Sonnenschein und Himmelblau bei deutlich über 20 Grad.

Vorbei am Milchhof Fiedler (die Milchtankstelle, die Kühe und die Kälberboxen!) liefen wir erst oberhalb des Dorfes gen Osten und dann links hinauf in die Wiesen. Die Buschholzstraße war schnell erreicht – es ging nun rechter Hand in den Wald hinein.

Der Abstieg in den Teufelsgrund ist ausgewiesen. Es ist unbedingt ratsam, das enge Tal mit den feuchten, moosbewachsenen Felsen zu erlaufen, denn es ist wahrlich wildromantisch. Am Abzweig in die Teufelsschlüchte wird es etwas freundlicher. Wir, die wir gestern in Begleitung unterwegs waren (der verrückte Hund war auch dabei), verweilten kurz und ließen uns nieder – es galt zu rasten, zu schwatzen und auf einen Geburtstag anzustoßen.

Es folgte der Aufstieg in die Teufelsschlüchte und zur Heringshöhle. Dort ist der kleine Rucksack von Vorteil, denn es wird eng. Kleinere Kletter- und Krauchpassagen lassen das Ganze zum Erlebnis werden (die Kinder dürften ihren Spaß dort haben). In der Heringshöhle braucht es dann etwas Licht, zumindest in der Mitte derselben ist es stockfinster. Anno 1898 wurde diese Einsturzhöhle zugänglich gemacht, durch einen Gustav Hering aus Dorf Wehlen.

Über kleine Pfade stiegen wir in den Wehlener Grund hinab und liefen weiter nach Stadt Wehlen (ein Päuschen auf dem Markt, das Eis auf die Hand). Es folgte der Anstieg am Hausberg und dann, immer an der steil abfallenden Kante des Elbhangs, der Weg zur Wilke-Aussicht.

Dorf Wehlen ist von dort aus schnell erlaufen. Mit schönen Blicken blieben wir erst oberhalb des Ortes, stiegen dann zur Kirche hinunter und hatten alsbald unseren Startpunkt erreicht (komoot).

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