Gickelsberg und Schwarzbachtal

Auf neuen Wegen zu neuen Gipfeln – so das Motto meiner Wanderung am gestrigen Dienstag, die gut zur Hälfte auf bisher unbekannten Wegen verlief. Und mit dem Hankehübel, dem Gickelsberg und dem Adamsberg gleich drei Gipfel bot, die der mensch noch nicht erklommen hat.

Startpunkt war der Parkplatz an der Feuerwehr in Altendorf. Der rot markierte Weg führt, entlang von Kirschbäumen und mit schönem Blick zum Gickelsberg, von der Höhe hinab ins Sebnitztal. Dort angekommen galt es den Fluss zu überqueren und das unweit gelegene Goßdorfer Raubschloss zu erklimmen. Oben wurde nur kurz verschnauft (ich mag keine künstlichen Ruinen), um dann dem urigen, stetig ansteigendem Gratweg bis nach Goßdorf zu folgen.

Kurz vor dem Dorf liegt links der markante Hankehübel (330 m), dessen Gipfel einen der besten Rundblicke der Sächsischen Schweiz bietet. Ich habe jetzt nicht abgehakt, aber wohl doch alle wesentlichen Berge erspähen können …

Es gilt zu rasten und hinüber nach Goßdorf mit dem Gickelsberg zu schauen, dem nächsten Ziel, das auch alsbald erlaufen war (der Weg ist gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen).

Der Aufstieg zum Gickelsberg (414 m) ist kurz und steil. Oben gibt es ebenfalls einen Rastplatz mit Aussicht, die es als solche aber nicht mit der vom Hankehübel aufnehmen kann – die Sicht ist durch den Wald eingeschränkt. Gestern Mittag war er zudem überlaufen, weshalb ich nur kurz den Blick schweifen ließ und alsbald wieder abstieg.

Für den Rückweg folgte ich kurz dem Briefträgerweg, später dem Mühlweg nach Lohsdorf hinunter. Es galt das inzwischen wohlbekannte und geschätzte Schwarzbachtal in seiner Länge zu erlaufen, immer schön am Bach entlang, mit Vogelgezwitscher und eitel Sonnenschein. Ich durchschritt den zweiten, versteckt gelegenen Tunnel, querte das alte Viadukt über die Sebnitz und den folgenden Bahndamm und lief weiter Richtung Kohlmühle.

Es galt den Gleisen zu folgen bis (scharf) links der Weg nach Altendorf weist. Dieser führt in langem, schweißtreibenden Anstieg durch den Wald zurück auf die Höhe. Kurz vor dem Dorf liegt rechter Hand noch der Adamsberg (302 m), der schnell erlaufen ist und eine letzte, schöne Aussicht auf die umliegende Landschaft bietet.


Fazit: Die knapp fünfzehn Kilometer lange Runde, mit ihren teils langen Aufstiegen, erfordert schon ein wenig Kondition. Unabhängig davon ist sie eine der schönsten, die ich in letzter Zeit gegangen bin. Sie bietet beste Aussichten, stets wechselndes Gelände und absolute Ruhe (komoot).

Als Vorlage diente mir diese Wanderempfehlung.

Der Autor

Rappel

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.
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8 Kommentare zu “Gickelsberg und Schwarzbachtal”

  1. jo, viel bergauf :-) – in der gänze bin ich das so noch nicht gelaufen. den gickelsberg hab ich bisher auch weggelassen, der aufstieg erschien mir schon vor 20 jahren wenig liebenswert. alles andere mehrfach besucht – vor zeiten als ich manchmal noch in rathmannsdorf stationiert war ;-)

        1. Einmal das und nun ja, es gibt ja auch keinerlei Nachweise darüber. In deinem Blog steht nichts vom Hankehübel, bei komoot auch nicht … Ein Beweisbild wäre zumindest ein Beweis, ist aber ebenfalls verjährt. :)

  2. also, digitale knipsen gabs damals noch nicht – ich werde bei gelgenhriz mal die analogen bilderschätze durchsehen, die erfinder von komoot waren wohl noch im kindergarten und auf dem telefon musstest du sms löchen um neue empfangen zu können. ps – blog gibts auch erst seit 2005 – da war ich schon wieder in dd…

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