Jahreswechsel

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Gas geben und raus aus der Stadt. Die Höhe, zwei Dörfer und dann rein in den Wald. Das finstere Tal. Ein Gehöft, die Pferde und die Schafe. Die beiden Hunde. Die Polenz plätschert leise dahin. Unter der Brücke nistet die Wasseramsel. Vier Handvoll Menschen und eine sternklare Nacht. Die Männer tragen Bärte und die Frauen sind vergnügt. Fünf Kinder. Jeder bringt etwas mit und irgendwann steht das Buffet. Die wohlige Wärme vom Kamin. Der rote Wein. Gespräche im Kerzenschein, eine Spielrunde. Keine Musik und die Welt ist weit weg.

Draußen prasselt das Lagerfeuer. Zur Mitternacht aus der Ferne das Geböller. Glühwein bei minus sechs Grad. Zuprosten und Grüße von Australien bis New York. So schlecht ist der Empfang dann doch nicht. Bis um zwei am Kamin und ab in die Koje.

Ausschlafen. Dann Bohnenkaffee, rabenschwarz. Zum Frühstück noch einmal die große Runde. Wir lassen uns Zeit. Später der Abschied und zurück in die Stadt. Nach der Katze schauen und wieder raus aufs Land. Die Sonne genießen. Naundorf und der Kleine Bärenstein. Eine Runde von knapp zehn Kilometern.

Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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