Rappelsnut

Wandern, Punkrock und der ganze Rest

Rostock, Stolpmünde und Oybin

Okay, weiter im Text, die kleine Sommerpause ist Vergangenheit. Bleibt noch, sie hier zu dokumentieren. Also: Rostock, Stolpmünde und Oybin. Drei ganz unterschiedliche Orte in drei Wochen Urlaub und im Fazit lässt sich sagen: Jeder für sich war die Reise auch wert. Ich fasse kurz zusammen.

Rostock

Ein paar schöne Tage in der alten Heimat am Baltischen Meer. Es galt, die liebe Verwandtschaft zu treffen und Seeluft zu schnuppern – mit Möwengeschrei und Meeresrauschen in meinen Ohren. Erwähnenswert sind der Ausflug nach Kühlungsborn (von Bad Doberan mit dem Molli, der ältesten dampfbetriebenen Schmalspurbahn der Ostseeküste) und die Paddeltour auf der Warnow (vom Flussbad nach Papendorf, ganz großartig und zum Nachmachen empfohlen!), die wir uns als solche erstmalig gönnten.

popeye

In dieser Sache sei der Kanuservice und Bootsverleih Lindstädt (Mühlendamm 35B in Rostock) ausdrücklich empfohlen.

Stolpmünde

Stolpmünde (polnisch Ustka) ist ein altes Seebad in Hinterpommern (am östlichen Ufer der Mündung der Stolpe (polnisch Słupia) in die Ostsee) und bekannt für seine endlosen, breiten Sandstrände. Wir wollten schon immer einmal an die polnische Ostseeküste und schauen, was die Leute dort treiben und haben es in diesem Sommer einfach mal gemacht. Eine kleines Apartment mit nettem Vermieter war schnell gebucht und also ließen wir es uns vor Ort gut gehen.

duene

Was schön war: all die fein restaurierten Villen und Fachwerkhäuser von anno dazumal. Die freundlichen Menschen. Unsere ausgedehnten Spaziergänge in Stolpmünde selbst und in Rügenwalde (polnisch Darłowo), einem weiteren alten Seebad an der Ostsee. Die vielen (leider stets verschlossenen) historischen Fachwerkkirchen in den Dörfern. Die Strandwanderungen und natürlich das Baden im Meer. Und der Besuch der bis zu 30 m hohen Wanderdünen im Slowinzischen Nationalpark, der vor allem! Dazu der fangfrische Fisch auf dem Teller.

poller

Nicht so schön: der erwartbare Trubel in den besuchten Seebädern. Für beide gilt: die Strände sind voll und die Promenade gleicht einer Partymeile mit Verkaufsbuden. Abseits davon war es deutlich angenehmer und ruhiger. Nun ja.

Oybin

Hain ist ein Ortsteil von Oybin und liegt unmittelbar an der deutsch/ tschechischen Grenze im Zittauer Gebirge. Dieses ist der deutsche Teil des sich an der sächsisch-böhmischen Grenze erstreckenden Lausitzer Gebirges. Es punktet mit schicken Dörfern, vielen Umgebindehäusern, urigen Sandsteinfelsen und aussichtsreichen Gipfeln. Wir haben dort ein Tiny Haus angemietet, ein Igluhut, und wanderten tagein und tagaus, um das mir bis dato unbekannte Gebirge ein wenig kennenzulernen.

hochwald

Benannt seien hierzu natürlich die Lausche, der Oybin, der Hochwald und der Töpfer und allerhand von dem, was dort im Walde noch zu finden ist (die einzelnen Touren können bei komoot nachgeschaut werden). Wir lauschten der Schuster-Orgel in der Bergkirche Qybin, erkundeten die Ruinen von Kloster und Burg nahebei und hörten zudem vom Erfolg der einstigen Bühne im Wald.

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Im Fazit sind wir begeistert und empfehlen das Zittauer Gebirge zum Besuch, es ist ein großartiges Wandergebiet!

So war das alles in diesem Sommerurlaub sechsundzwanzig. Und es war gut so, jeder einzelne Tag.

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