Rappelsnut

Wandern, Punkrock und der ganze Rest

Mal eben schnell zum Pehnafall

Zum Mittwoch pedalierte der mensch eine gepflegte Runde von der Haustür. Ziel waren der lange nicht besuchte Pehnafall und natürlich der ganze Weg an sich.

Die Strecke ist schnell erklärt: Von Pirnas Altstadt hinaus nach Rottwerndorf, dort links den Eichgrundweg hinauf (ein böser, schweißtreibender Stich), weiter hinauf zum Tierheim, Krietzschwitz und dann hinunter nach Struppen. Den Kirchberg hinauf und oben rechts hinüber nach Thürmsdorf. Dort die Dorfstraße genießen und am Pehnafall kurz halten. Weiter hinunter nach Königstein und am Fluss links: Strand, Rathen, Pötzscha, Obervogelgesang.

Was schön war: der Fahrtwind auf der Haut. Die Abfahrten und das angenehme Geradeaus-Radeln. Viel Schatten und kaum Leute unterwegs. Am Ende dann das wohlverdiente Feierabendbier im Elbschlössel in Pirna. (komoot)

Zum Pehnafall: Der Pehnafall in Thürmsdorf ist mit seinen 20 Metern der höchste Wasserfall der Sächsischen Schweiz. Die natürliche Quelle ist mit dem Uranbergbau versiegt, seit 1968 leitet die Wismut ersatzweise das Wasser ein. Mit der fortlaufenden Sanierung lässt sich das zunehmend schwieriger umsetzen, derzeit kommt nur noch wenig Wasser an. Entsprechend unspektakulären wirkt der Wasserfall, es ist nur ein Rinnsal. Dem Landratsamt und den Bewohnerinnen von Thürmsdorf gefällt das gar nicht, es gibt eine Petition und Ansagen – die Wismut schüttelt mißmutig den Kopf und hebt die Hände … Nun ja. (PehnaBach erhalten)

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