Rappelsnut

Wandern, Punkrock und der ganze Rest

Die Teiche und Bergwiesen bei Moldava

Gestern verließen wir das mit der zunehmenden Hitze sich zur Vorhölle wandelnde Elbtal und fuhren ins nahe gelegene Osterzgebirge, explizit auf den Kamm desselben, zum Zwecke einer wohltemperierten Sommerfrische.

moldava

Startpunkt unserer Runde war der alte Bahnhof bei Neuhermsdorf, direkt an der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Neuhermsdorf (Hermsdorf-Rehefeld) und Moldava (Moldau). Die ist schon seit Jahren zum Rad- und Wanderweg ausgebaut und führt angenehmen Schrittes durch den schattigen Mischwald. Wir gingen hinunter bis zur tschechischen Grenze, querten diese und liefen weiter hinauf nach Moldava. Kurz vor dem Ort hielten wir uns links, um zu den beiden Teichen in der Senke zu gelangen und zu rasten.

Das ist wahrlich ein idyllischer Ort: Eine Futterkrippe lädt zum Picknick ein, es ist zur Gänze ruhig und das Wasser liegt anbei. Also ab auf die Decke, alle viere gerade sein lassen und eine Stunde bei besten Temperaturen (26 Grad) und einem leichten, erfrischenden Wind chillen!

Danach wechselten wir auf die Dorfstraße und stiegen aus dem Ort hinaus in die offenen Bergwiesen. Auch dort ging ein vergnügliches Lüftchen und wir spazierten im ausgedehnten Bogen und mit allerbesten Ausblicken zurück in den deutschen Wald mit seinem Ausgangsort (dort hat es einen Kiosk mit Rechenberger Bier!).

Was schön war: die frische Luft. Die vergleichsweise angenehmen Temperaturen natürlich, der kühle Wind, die weiten, blühenden Bergwiesen und das feine Bier zum Ende (komoot).

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