Drei Aktivitäten unter der Woche
Ich habe noch einige Tage Urlaub und mich aktiv vor Ort bewegt. Der Vollständigkeit halber müssen die Dinge hier im Wandertagebuch erwähnt werden.
Mit der Fähre nach Halbestadt
Eine Runde mit dem elektrisch angetriebenen Rad. Eigentlich nichts Besonderes oder Neues, aber immer wieder wunderschön.
Linkselbisch bis Königstein, dann mit der Fähre hinüber nach Halberstadt und bis zum Aktivhostel. Dort absteigen und dem Wurzelweg hinauf folgen, an den alten Steinbrecherhäusern vorbei schieben (ein feiner Wanderweg!) und später nach Rathen hinein. Beim Hermann vorfahren und fluchen, denn der Dienstag war dort ein Ruhetag.
Zuletzt gemütlich nach Pirna zurückradeln (komoot).
Unterwegs zwei besondere Vorkommnisse: Zum Einen hätte mich um ein Haar ein Senior vom Radweg gekickt, als er unvermutet und alles andere als langsam mit seinem Benz aus einem Grundstück herausschoss. Zum Zweiten findet sich auf der Straße bei Oberposta ein Loch im Asphalt mit einem wohl größeren Hohlraum darunter. Die Stadt Pirna hat dieses einstweilen mit einer Stahlplatte abgedeckt und will die Sache zeitnah untersuchen/ instandsetzen.
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Doberberg und Triebenberg
Eine Wanderung zum Mittwoch. Mit Start und Ziel in Bonnewitz und anbei die Route (gute zehn Kilometer, ca. 200 Hm), da komoot gleich zweimal die Aufzeichnung abbrach und somit nichts Verwertbares herauskam: Zuerst zum Doberberg hinauf, dann zum Triebenberg hinüber, am Waldessaum entlang bis zum höchsten Punkt, dann weiter nach Zaschendorf und in den Busch hinein. Dort zuerst dem Jagdweg folgen und dann rechts hinunter zum Sauteich und weiter nach Bonnewitz hinein.
Was schön war: Absolute Ruhe auf Feld und Flur, der mensch war alleine. Die Fernsicht vom Triebenberg ist unbezahlbar. Die blühenden Wiesen überall, die Stoppelfelder auch, nur der Weizen steht noch.
Interessant: Der Blick auf die Baustelle der Dresdner Ostumfahrung bei Wünschendorf, die Route führt über den Doberberg und nahezu direkt am Ehrenmal vorbei (es gibt eine fußläufige Brücke hinüber). Ein grober Einschnitt in die Landschaft, natürlich, aber als auf das Auto setzender Pendler übe ich mich in Sachen Kritik in Zurückhaltung.
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An Seidewitz und Bahre
Die Lieblingsradtour zum Donnerstag. Gleich früh am Vormittag, denn die Temperaturen bewegen sich längst im unangenehmen Bereich. Beschrieben habe ich sie hier schon einmal, und zuletzt gefahren bin ich sie vor beinahe exakt einem Jahr (diese Aufzeichnung stammt allerdings von heute). Also das Seidewitztal hinauf bis Börnersdorf (dort gibt es noch Viehwirtschaft!), die A17 überqueren und auf der anderen Seite wieder hinunter ins Elbtal.
Ich vermute ja, dass ich sie nur so gerne fahre wegen der langen, höchst gefälligen Abfahrt. Besondere Vorkommnisse gab es heute keine.
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Zudem und Offtopic: Mit dem Ausblick auf das bevorstehende, unangenehm heiße Wochenende rate ich zur Besonnenheit und gebe diese Empfehlung nur zu gerne weiter.