Zwei Wochen am Ionischen Meer

Sizilien also, die Ostküste, in Giardini, das liegt nahe bei Taormina und das kennt beinahe jeder. Ein kleines Hotel, das feine Zimmer und knappe zwei Wochen zum Wohlfühlen. Über allem thront der Ätna, 3300 Meter hoch, majestätisch und mit schneebedecktem Gipfel. Wir machten Urlaub, erstmals inmitten des sizilianischen Frühlings.

Und taten das, was der mensch und die liebste Freundin von allen so machen im Urlaub: Die nahe und nahe bei gelegene Umgebung erkunden, bummeln, flanieren, spazieren, ausschlafen, wandern natürlich und chillen und nicht zuletzt: Das Baden im Ionischen Meer. Das war bei 16 Grad sehr erfrischend, aber gut, weil salzig. Bei all dem setzten wir gleichermaßen auf das vor Ort gut ausgebaute Busliniennetz und den angemieteten kleinen Mahindra.

"Der Pate" aka "The Godfather"? Sie erinnern sich an das Meisterwerk?

Wir erliefen alte und malerische Bergdörfer (Savoca, Forza D’Agrò, Fiumedinisi, Castelmola und andere), ebensolche Fischerorte (Aci Trezza an der Zyklopenküste beispielsweise) und Taormina (das antike Theater!) natürlich. Unbedingt zu empfehlen wäre ein Bootsausflug in die Bucht mit dem glasklaren Wasser, den verschiedenen Grotten und der Isola Bella, der war schlicht bonforzionös.

Fleißig gewandert wurde auch. Wir waren mehrfach an den Flanken des Ätna unterwegs, die Alcantara-Schlucht wäre als Ziel zu benennen und das Castello Belvedere – wer es genau wissen möchte, schlägt wie gehabt nach bei komoot.

So weit, so gut. Mehr war nicht zu schaffen bei der Kürze der Zeit. Was noch zu loben ist: die allgegenwärtige Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen vor Ort. Der niemals langweilige Verkehr auf den engen Straßen und Gassen. Und natürlich die eindrucksvolle Landschaft und die wunderbare sizilianische Küche, die wir in all ihren Facetten zu genießen wussten.
Wir kommen gerne wieder.