Unten am Fluss

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Unten am Fluss, so man den Elberadweg in der großen Stadt benutzt, trifft man früher oder später auf eine der drei Elbfähren. Diese sind äußerst praktisch, wenn, beispielsweise nach einem Spaziergang, der Weg auf die andere Seite des Flusses abgekürzt werden soll und/ oder eben gerade keine Brücke nahebei zu finden ist. Ich mag es sehr, auf diese altmodische Weise den Fluss zu queren (in Pirna geht das ja auch noch), und muss deshalb ab und an darüber schreiben.

Zwischen Laubegast und Niederpoyritz (man hat von dort einen schönen Blick auf den gegenüberliegenden Elbhang und den Dresdner Fernsehturm) verkehrt das Motorfährschiff „Caroline“ – das jüngste der hier eingesetzten Schiffe.

Sie lief im August 2012 vom Stapel (nach neun Monaten Bauzeit in der Schiffswerft Laubegast), ist 15 m lang und hat einen Tiefgang von 70 Zentimetern – kann also auch noch bei (dem inzwischen im Sommer zum Standard gewordenen) Niedrigwasser fahren. Die „Caroline“ gilt als Schwesterschiff der nahezu baugleichen „Johanna“, die seit 2004 zwischen Johannstadt und Dresden-Neustadt pendelt, und kann maximal 75 Passagiere aufnehmen. Die Kosten für die Hin- und Rückfahrt belaufen sich aktuell auf 2,40 € je Nase.

Ich fahre derzeit beinahe täglich am Anleger vorbei und denke, das ist alles sehr wichtig und Sie sollten das ebenfalls wissen.

Rappel

Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu bereden.

4 Kommentare

  1. das ist ebenso wichtig wie die sache mit dem nebelhorn! ich liebe das flussgeschippere auch und fahre schon mal einen umweg um mit dem auto den fluss auf der fähre queren zu können ;-)

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