Stippvisite im Polenztal

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Kein Frühling ohne Märzenbecherwiesen. Die alljährliche Stippvisite im Polenztal ist ein Muss. Wohl dem, der dafür die Tage unter der Woche nutzen kann, denn am Wochenende steppt dort der Bär.

Ich bin in Cunnersdorf (Hohnstein) gestartet – am frühen Freitagmorgen. Soll heißen: der mensch war schon vor acht Uhr im Wald (das ist ungewöhnlich und muss erwähnt werden!). Über den Wendischauweg, erst nahebei, dann auf diesem, verließ ich das Dorf und stieg ins Polenztal hinab. Dort ging es dann flussaufwärts, immer auf dem Polenztalweg – die übliche Strecke. Und das lohnt sich ja auch. Die Polenz führte jede Menge Wasser, ebenso wie deren Zuläufe im Wald. So richtig gut voran kam ich nicht, das viele Wasser, weiches Wasser, da kommt der mensch nicht so einfach vorbei.

Neben den Wasserläufen galt es die Märzenbecher zu bestaunen. Sie sind allesamt da – herzallerliebst und auf den gewohnten Wiesen und an den Böschungen auch. Der Frühling kann kommen! Ich lief bis zur Bockmühle und gleich nach der Brücke den Landweg hinauf, um auf diesem zum Ausgangsort in Cunnersdorf zurückzukommen (komoot).

Was schön war: Die beiden lautstark trompetenden Kraniche auf den Wiesen am Wendischauweg. Das turbulente Wetter: Regenschauer, Sturmwind und Sonnenschein im schnellen Wechsel. Und die ungewohnte Einsamkeit im Polenztal – mir ist auf meiner Runde nicht ein einziger Mensch begegnet.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

7 Kommentare

  1. So ist es. Eigentlich habe ich das Stativ nur noch bei geplanten Ausflügen dabei. Die DSLR kommt immer noch mal mit, verbleibt aber meist im Rucksack. Bei den oftmals spontan in Angriff genommenen Runden ist das iPhone einfach super praktisch. Es ist leicht, passt in die Jackentasche und ist schnell zur Hand. Und mit dieser vom Herrn Baum empfohlenen Zauber-App fällt es natürlich noch leichter, das Gepäck zu reduzieren.

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