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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.
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Stippvisite im Polenztal

Von Rappel 14. März 2021 7 Kommentare 2 Min Lesezeit

Kein Frühling ohne Märzenbecherwiesen. Die alljährliche Stippvisite im Polenztal ist ein Muss. Wohl dem, der dafür die Tage unter der Woche nutzen kann, denn am Wochenende steppt dort der Bär.

Ich bin in Cunnersdorf (Hohnstein) gestartet – am frühen Freitagmorgen. Soll heißen: der mensch war schon vor acht Uhr im Wald (das ist ungewöhnlich und muss erwähnt werden!). Über den Wendischauweg, erst nahebei, dann auf diesem, verließ ich das Dorf und stieg ins Polenztal hinab. Dort ging es dann flussaufwärts, immer auf dem Polenztalweg – die übliche Strecke. Und das lohnt sich ja auch. Die Polenz führte jede Menge Wasser, ebenso wie deren Zuläufe im Wald. So richtig gut voran kam ich nicht, das viele Wasser, weiches Wasser, da kommt der mensch nicht so einfach vorbei.

Neben den Wasserläufen galt es die Märzenbecher zu bestaunen. Sie sind allesamt da – herzallerliebst und auf den gewohnten Wiesen und an den Böschungen auch. Der Frühling kann kommen! Ich lief bis zur Bockmühle und gleich nach der Brücke den Landweg hinauf, um auf diesem zum Ausgangsort in Cunnersdorf zurückzukommen (komoot).

Was schön war: Die beiden lautstark trompetenden Kraniche auf den Wiesen am Wendischauweg. Das turbulente Wetter: Regenschauer, Sturmwind und Sonnenschein im schnellen Wechsel. Und die ungewohnte Einsamkeit im Polenztal – mir ist auf meiner Runde nicht ein einziger Mensch begegnet.

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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7 Kommentare
  1. derbaum sagt:

    wie sagt der autor so gern – allerliebst! und so viel weiches wasser! (hattest du ein stativ oder oder aus der hand?)

    1. Rappel sagt:

      Nein, kein Stativ. Alles mit dem iPhone aus der Hand. Es gibt da so eine App … :)

      1. derbaum sagt:

        das stimmt, aber es hätte ja trotzdem sein können…

      2. Christian W. sagt:

        Du jetzt also auch … Ich find das ja manchmal regelrecht beängstigend, was heute „einfach so“ geht. Trotzdem werde ich diese App beizeiten auch mal installieren; selbst wenn man ein Stativ dabei hat, das ist ja auch nicht immer praktisch.

  2. Rappel sagt:

    So ist es. Eigentlich habe ich das Stativ nur noch bei geplanten Ausflügen dabei. Die DSLR kommt immer noch mal mit, verbleibt aber meist im Rucksack. Bei den oftmals spontan in Angriff genommenen Runden ist das iPhone einfach super praktisch. Es ist leicht, passt in die Jackentasche und ist schnell zur Hand. Und mit dieser vom Herrn Baum empfohlenen Zauber-App fällt es natürlich noch leichter, das Gepäck zu reduzieren.

    1. derbaum sagt:

      was in meinen augen immer noch das grösste manko (fast) aller apps ist – du kannst die tiefenschärfe nicht oder nur sehr tricky variieren…

      1. Rappel sagt:

        Stimmt. Damit muss man dann halt leben. Oder alternativ die Kamera einpacken. :)

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