Rappelsnut

Wandern, Punkrock und der ganze Rest

Spazieren am Elbhang

Spaziergänge und Bewegung an der frischen Luft sind verordnet und ein klares Bedürfnis. Ich war froh, nach dem gestern benannten Tiefpunkt am Wochenende heute endlich wieder aus dem Gartentor herauszutreten und ein paar Schritte laufen zu können.

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Einfach so am links gelegenen Elbhang Richtung Obervogelgesang, die alten Wege und Stufen im struppigen Laubwald, dichtes Unterholz und unten die Bahnstrecke. Das Licht war sommerlich, der Weg noch schattig und angenehm. Hinter Cunnersdorf, am Stadtrand also, kommt eine schöne Stelle: Man tritt aus dem Gestrüpp und steht am Feldrand. Agrarlandschaft, keine Siedlungen mehr, statt dessen summende Bienen, Mohnblumen im Feldrand und lustiges Vogelgezwitscher.

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Ich genoss den Moment und lief weiter, kam dabei jedoch vom Wege ab und landete letztlich an der Bahntrasse. Sackgasse dort, aber immerhin eine Überführung! Dann rechts und wieder Sackgasse vor einem Gammelgehöfft, daher retour und links das andere Gammelgehöfft passieren – so steht man geschwind auf dem wohlvertrauten Elberadweg.

Also fügte sich der mensch und spazierte zurück in die alte Stadt, wo sich derweil etliche Schausteller und Was-auch-immer-Buden-Inhaber dabei mühten, das vor der Tür stehende Pirnsche Stadtfest aus dem Hut zu zaubern.

Sehr angenehm war das, dieses erste Ausschreiten nach dem Ungemach (komoot).

pirna, elbe, sommer, wanderlust


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