Rappelsnut

Wandern, Punkrock und der ganze Rest

Picknick auf dem Schwedenstein

Pulsnitz, die Pfefferkuchenstadt, der Parkplatz am Schlossteich. Elf Uhr war angesagt, als Treffpunkt für eine kleine, gemeinsame Wanderung. Immerhin galt es, einen Geburtstagsmenschen zu feiern und darauf anzustoßen. Und überhaupt: Man hat sich lange nicht gesehen.

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Unabhängig davon wurde eine zügige Runde gegangen. Erst durch die Altstadt, das Schloss, der Garten, der Teich und der Laubengang, und dann hinaus aus der Stadt – Richtung Nordost. Schnurstracks geradeaus ging das, mit steter Steigung durch die Felder und hinauf zum Schwedenstein. Das Wetter war herzallerliebst, Kaiserwetter à la carte wie es besser nicht gelingen könnte, der Raps beginnt zu blühen und die Obstbäume stehen bereits in voller Blüte. Die Landschaft im leichten Auf und Ab, bis eben auf solch ein paar Emporkömmlinge, der Schwedenstein ist einer davon.

Wir kennen den schon, haben ihn einige Male besucht und ja, der letzte Anstieg ist immer noch schweißtreibend. Aber von oben, also von dort, wo Wirtschaft und Turm und Gipfelkreuz stehen, hat man einen dollen Blick in die Oberlausitz. Und es gibt reichlich Sitzgelegenheiten zum Verweilen, mit Picknick dabei oder ohne, wir hatten heute eines dabei und ließen uns das munden.

Endlich sitzen! Und Stößchen und Alles Gute! Und überhaupt: Auf all das Schöne im Leben! Es wurde geschwatzt und gespeist und getrunken und das alles bei heute nur wenig Besucherinnen auf dem Berg. Der Turm ist ein Muss, er wurde im Anschluss erklommen und ja, von oben gesehen schaut das alles noch viel besser aus. Hach ja.

Der Rückweg ähnelte dem Hinweg, den Berg hinunter in das wellige Land und hinein in die Altstadt. Schlusspunkt der Runde war der Schwedeneisbecher im Cafè am Schlossteich, bei dollem Andrang und gefällig serviert – das kann man so machen.

Das war einer von den guten Tagen, weil Freunde und Wetter und Frühling und Landschaft und überhaupt!

wanderlust, Frühling, oberlausitz


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