Für die Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“ der Initiative D21 befragte TNS Infratest 1.014 Personen deutschlandweit zum Internet.
Danach sind zwar 70 Prozent der Deutschen online, aber nur für 26 Prozent derselben sind die digitalen Medien fester Bestandteil des täglichen Lebens. Hernach bleibt also die Mehrheit der geschätzten Mitbürgerinnen- und Bürger außen vor, was die fortschreitende Verlagerung der täglichen Information und Kommunikation in die digitalen Medien betrifft.
35 Prozent der deutschen Bevölkerung gehören zur Gruppe der „Digitalen Außenseiter“, 30 Prozent zu den „Gelegenheitsnutzern“. Lediglich 26 Prozent sind in der digitalen Alltagswelt angekommen. Diese neue Digitale Spaltung zieht sich nicht mehr ausschließlich entlang einer Ausstattungsgrenze, sondern definiert sich im Hinblick auf Kompetenz, Wissen, Nutzungsvielfalt und -intensität sowie der Einstellung gegenüber den digitalen Medien. Auf dieser Basis lässt sich durch die Typologie der Deutschen ein exaktes Bild der digitalisierten Gesellschaft in Deutschland wiedergeben. Sechs Gruppen konnten dabei identifiziert werden.
Diese werden wie folgt definiert:
- die digitalen Außenseiter (35 Prozent)
- die Gelegenheitsnutzer (30 Prozent)
- die Berufsnutzer (neun Prozent)
- die Trendnutzer (elf Prozent)
- die digitalen Profis (12 Prozent)
- und die digitale Avantgarde (drei Prozent).
Die Definition der einzelnen Gruppen ist eine wunderbar aufschlussreiche (und amüsante) Lektüre, die ich den geschätzten Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten möchte: Segmentierung der Digitalen Gesellschaft.
Die eigene Zuordnung sei jedem selbst überlassen …
Quelle: Große Mehrheit der Deutschen ist nicht Teil der digitalen Gesellschaft (Initiative D21).