Category Archives: Web

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses kleine Weblog wird zur Zeit umfassend überarbeitet. Im Falle einer kurzzeitigen Nichtverfügbarkeit oder kleinerer Unannehmlichkeiten während der Lektüre möchte ich um Nachsicht bitten – hier wird, so die Zeit es erlaubt, emsig geschraubt und gefrickelt.

Alles neu macht der Mai – in diesem Sinne – wir lesen uns.

WP-Plugin: Delete Revision

WordPress speichert (seit Version 2.6) in regelmäßigen Abständen automatisch die Artikel – nach erfolgter Überarbeitung – aber auch schon während des Schreibens. Dies mag seine Vorteile haben, führt aber auch zu einer Anhäufung von Revisionen, die der mensch so gar nicht haben will – die Datenbank wird zudem mit unnötigem Speicher belegt und “zugemüllt”.

Abhilfe schafft hier das Plugin Delete Revision, welches auf Wunsch die ungewünschten Revisionen der Beiträge dezimiert.

Now You have 1608 posts ,Up to now Delete-Revision has deteted 5507 post revision of dedundancy,it’s easy. Wish happy ending!

Das klingt doch mal schön – ich fühle mich spürbar erleichtert …

Eine Alternative wäre auch Revision Control, mit dessen Hilfe sich eine generelle Anzahl von Revisionen festlegen lässt.

Drei CC-Sampler von EardrumsPop

EardrumsPop ist eines dieser symphatischen Netlabel, die sich als Online-Alternative zu den klassischen Vertriebsstrukturen des Musikgeschäfts etabliert haben.

Das Label mit diesem wunderschönen Namen hat sich – ausdrücklich – den schönen Dingen in Kunst und Musik verschrieben. Hinter ihm steht das norwegische Musik-Blog Eardrums, welches seit mehr als fünf Jahren über alternativen, skandinavischen IndiePop berichtet.

Bemerkenswert: sämtliche Produktionen werden ausschließlich digital vertrieben, wobei jedwedes finanzielle Interesse ausdrücklich verneint wird.

EARDRUMS POP is a net-label closely related to the music blog Eardrums. We love warm and melodic music of all kinds, we believe in beautiful things you can see and hear, and we believe in working together, helping eachother and getting good music and good art out to the public. We do not believe in money, so all our releases are given away for free.

Vor einigen Tagen nun erschienen dort gleich drei Sampler (liebevoll arrangierte Folk-Pop-Elektro-Songs), die allesamt anhörenswert sind. Alle Titel sind unter einer Creative-Commons-Lizenz erschienen und stehen somit frei zum Download bereit – Dank dafür!

(schöner Tipp von Breitband)

In alten Schätzen stöbern

Wir sehen im Lichtbild eine nicht identifizierte Gruppe von Männern, Frauen und Kindern …

Das Datum der Aufnahme ist nicht genau bekannt, der Mann an der Kamera hingegen schon – Sam Hood (1870-1956), ein bekannter Fotograf aus Sydney, der sich vor allem der Ablichtung maritimer Motive widmete. Als Aufnahmeort wird ein holländischer Frachter, die “Van Rees” vermutet.
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Die digitale Gesellschaft

Für die Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“ der Initiative D21 befragte TNS Infratest 1.014 Personen deutschlandweit zum Internet.

Danach sind zwar 70 Prozent der Deutschen online, aber nur für 26 Prozent derselben sind die digitalen Medien fester Bestandteil des täglichen Lebens. Hernach bleibt also die Mehrheit der geschätzten Mitbürgerinnen- und Bürger außen vor, was die fortschreitende Verlagerung der täglichen Information und Kommunikation in die digitalen Medien betrifft.

35 Prozent der deutschen Bevölkerung gehören zur Gruppe der „Digitalen Außenseiter“, 30 Prozent zu den „Gelegenheitsnutzern“. Lediglich 26 Prozent sind in der digitalen Alltagswelt angekommen. Diese neue Digitale Spaltung zieht sich nicht mehr ausschließlich entlang einer Ausstattungsgrenze, sondern definiert sich im Hinblick auf Kompetenz, Wissen, Nutzungsvielfalt und -intensität sowie der Einstellung gegenüber den digitalen Medien. Auf dieser Basis lässt sich durch die Typologie der Deutschen ein exaktes Bild der digitalisierten Gesellschaft in Deutschland wiedergeben. Sechs Gruppen konnten dabei identifiziert werden.

Diese werden wie folgt definiert:

  • die digitalen Außenseiter (35 Prozent)
  • die Gelegenheitsnutzer (30 Prozent)
  • die Berufsnutzer (neun Prozent)
  • die Trendnutzer (elf Prozent)
  • die digitalen Profis (12 Prozent)
  • und die digitale Avantgarde (drei Prozent).

Die Definition der einzelnen Gruppen ist eine wunderbar aufschlussreiche (und amüsante) Lektüre, die ich den geschätzten Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten möchte: Segmentierung der Digitalen Gesellschaft.

Die eigene Zuordnung sei jedem selbst überlassen …

Quelle: Große Mehrheit der Deutschen ist nicht Teil der digitalen Gesellschaft (Initiative D21).

Nur eine Gehminute vom Markt

Hmm… Gelegentlich geschehen noch Zeiten und Wunder. Kann aber gut sein, dass ich einfach nur spät dran bin …

Via Trackback auf den gestrigen Eintrag zur Wiedereröffnung des Cafés Bohemia ist der mensch auf die nigelnagelneue, taufrische (?) und überarbeitete Webpräsenz des Lieblingscafés gestoßen. Gut Ding will Weile haben und so – schon klar. Nichtsdestotrotz ist es mir ein Bedürfnis, hiermit meine Freude über die Verklappung des ewigen, langweiligen Platzhalters zu äußern.

Statt dessen lesen wir nun vom selbstgemachten Holunderblütensekt und 1-4 Oberkellnern – excellent! Der mensch wünscht allerbestes Gelingen zur Wiedereröffnung – wir sehen uns bestimmt … Irgendwann einmal.

PS: lieber Alexander, die Auflösung des zehnten Bilderrätsels ist lange überfällig …

The State of The Internet

Für die Statistik: 90 Trillionen E-Mails wurden im vergangenen Jahr versendet, 81 Prozent davon wurden als Spam deklariert. 126 Millionen Blogs finden sich im weltweiten Netz, 27,3 Millionen Tweets wurden täglich abgesetzt (November ’09) und Facebook registrierte 260 Billionen Seitenaufrufe im Monat …

Jesse Thomas hat diese und weitere aktuelle Zahlen und Fakten zum Weltnetz gebündelt und wunderschön visualisiert.

Verfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung

Das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden, dass das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in seiner jetzigen Form gegen das Grundgesetz verstößt. Die Bundesregierung muss nachbessern, alle bis dato gespeicherten Daten sollen “unverzüglich” gelöscht werden.

Als einem von 35000 Menschen, die gegen das Gesetz geklagt haben, ist es mir eine Freude, diesen kleinen Erfolg hier notieren zu können. Was dem nun folgt – seitens der Politiker, die nun (von Beginn an wohl wissend um die Nichtverfassungskonformität ihres Entwurfes) die kommende Neuregelung voran treiben werden, bleibt abzuwarten.

Bei aller Euphorie ist daher eine gesunde Portion Skepsis angebracht und das Gebot der Stunde. Anbei ein paar weiterführende, kritische und überaus lesenswerte Verweise zum Thema:

Das Thema ist also längst nicht abgeschlossen, der Kampf gegen die Vorratsdatenspeicherung geht weiter in die Verlängerung. (n.o)

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