Zwei kleine Runden

Derzeit wird nicht viel – die Aufenthalte bei Mutter Natur machen sich rar

Es fehlt schlicht an Zeit, Gelegenheit und Muße. Dazu drückt die Gesamtsituation aufs Gemüt. Aber gut, der gestrige Sonntag bot immerhin Raum für zwei kurzweilige Runden im Outdoorbereich. Erst die Eine und dann die Andere, denn nur die Eine war aus Gründen zu wenig. Mit der Zweiten im Schlepptau passte das aber alles ganz gut.

1. Rund um die Talsperre Malter

Die Talsperre Malter, welche die Rote Weißeritz aufstaut, wurde bis dato immer nur kurz tangiert. Es lag daher auf der Hand, der Vollständigkeit halber und um sich ein Bild zu machen, sie irgendwann einmal zu umrunden.

Gestern ergab sich das. Zudem nutzten wir die Gelegenheit, die sozialen Kontakte zu pflegen und gingen in der kleinen Gruppe. Man traf sich an der Vorsperre bei Dipps und lief dann – gegen die Uhr – einmal um das Gewässer herum (der teils neu angelegte Panoramaweg, der Schienenstrang der Weißeritztalbahn, der Bahnhof Malter, die Staumauer und dann Paulsdorf und das Steilufer).

Während es sich am Ostufer des Stausees ganz nett spazieren ließ bot der gegenüberliegende Teil der Runde nur wenig Erbauung. Man muss wissen, dass die Talsperre primär dem Hochwasserschutz dient und nicht der Gewinnung von Trinkwasser. Von daher hat sich das ganze Gebiet zu einem beliebten Erholungsgebiet entwickelt – mit stiller Natur ist dort also gar nichts. Zahlreiche Datschen, bewohnte Grundstücke, Badeanstalt und Campingplatz säumen die Ufer. Erschwerend hinzu kommt die ordentlich befahrene Straße in Paulsdorf, die mangels Wanderweg auf der Westseite benutzt werden muss (komoot).

Von daher ist diese Runde nur bedingt zu empfehlen und wird nicht wiederholt.

Was interessant war: Die über 100 Jahre alte Talsperre wird derzeit im laufenden Betrieb saniert – der Wasserstand wurde dafür um zirka dreieinhalb Meter abgesenkt. Von der Staumauer hat man einen guten Blick auf die Baustelle mit der neu errichteten Hochwasserentlastungsanlage (ein Foto).


2. Zum Einsiedlerstein im Hochwald

Die kleine Gruppe löste sich auf und fuhr heimwärts. Wir wollten noch etwas ausschreiten und suchten – nach dem Getöse an der besagten Straße – die Ruhe im Wald. Da kam uns die nahebei liegende Dippser Heide gerade recht.

Ich bin dort vor anderthalb Jahren eine nette Runde gelaufen, die wir kurzerhand (für sie war das alles Neuland) und im Ansatz nachgegangen sind (das Steinerne Messer, das Findlingskreuz und der Einsiedlerstein).

Was schön war: Die Sonne kam wieder heraus, das Frösteln nahm ein Ende. Und es war nicht viel los, die Menge der Menschen im Wald blieb überschaubar. Am Ende wurde die Zahl der empfohlenen Schritte pro Tag deutlich überboten (die detaillierte Runde bei komoot).

So war das gestern, an diesem ersten Sonntag im April.

Rappel

Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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