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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.
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Zur Quohrener Kipse

Von Rappel 19. Juli 2021 6 Kommentare 2 Min Lesezeit

Tatsächlich waren wir noch nie auf oder an der Quohrener Kipse. Bis gestern zumindest. Denn gestern wurde sie im Sturm genommen … Und das hat sich gelohnt. Im Rückblick gilt es den Landstrich, in welchem sie liegt, im Ganzen zu loben. Vielleicht vermitteln die Schnappschüsse ja einen Eindruck desselben, und Sie können meine Begeisterung, zumindest im Ansatz, ein wenig nachempfinden.

Zur Erläuterung: Die Quohrener Kipse ist eine 452 m hohe Erhebung südlich von Dresden. Sie liegt im sogenannten Erzgebirgsvorland und ist weitgehend von Feldern umgeben. Zu ihren Füßen im Norden liegt Quohren, ein gut 400 Seelen zählendes Waldhufendorf.

Der Gipfel selbst ist bewaldet und von einem Zaun umgeben. Dieser hat allerdings zwei Pforten, die sich dem interessierten Menschen öffnen und somit das Spazieren auf dem schmalen Pfad ermöglichen. Wirklich lohnen tut das allerdings nicht, denn der Busch steht niedrig und sehr dicht. Deutlich bessere Ausblicke und Fernsichten bieten sich von den Flanken des Berges – man kann tatsächlich in alle Richtungen schauen. Das Lausitzer Bergland, der Elbsandstein und der Dresdner Fernsehturm – wir haben gestern alles gesehen.

Start und Ziel unserer sonntäglichen Runde war das oben schon erwähnte und zu Kreischa zählende Dorf Quohren. Dieses ist hübsch anzuschauen und somit der ideale Ausgangspunkt eines kurzweiligen Spaziergangs (drei Kilometer sind es von dort bis zur Kuppe der Quohrener Kipse). Der Weg führt stetig bergan bis auf den Höhenzug, auf welchem gestern ein angenehmer Luftzug herrschte. Weite Flächen, unendliche Landschaft, der Weizen goldgelb und dazu ein Pilot, der hartnäckig mit seinem Gleitschirm kämpfte …

Wir haben jeden Moment genossen. Und das mobile Telefon hat die Runde aufgezeichnet.

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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6 Kommentare
  1. derbaum sagt:

    das stimmt, der gipfel ist das unspektakulärste ;) – aber ich war mir sicher die gegend ist was für dich!

    1. Rappel sagt:

      Jawoll! Das offene Land! Das Licht und die Luft zum Atmen! Und die Weite!

      Danke für den Tipp. :)

      1. derbaum sagt:

        ich war zwar schon oft in quohren wir haben früher immer bei der liddy einen zentner winteräpfel geholt ;) – aber auf der kipse bin ich vorher auch noch nie gewesen…

        1. Rappel sagt:

          Hach ja, Winteräpfel. Das war auch in dieser guten, alten Zeit? :)

  2. derbaum sagt:

    ja, war es ! das ist eine geschichte – mal beim #gaffee zu erzählen…

    1. Rappel sagt:

      Fein. Das klappt ja hoffentlich bald. :)

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