Zur Cunnersdorfer Linde

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Leichter Niesel, dazu ein bissiger und kalter Sturmwind. Schietwetter war angesagt, den dritten Sonntag in Folge. Wir fuhren trotzdem los. Ins Osterzgebirge, Cunnersdorf, Glashütte, die darum herum gelegenen Höhen waren das Ziel (alles detailliert bei komoot). Startpunkt war der Wanderparkplatz nahe der Kalkhöhe. Die galt es dann auch zuerst zu erlaufen. Wir stapften durch den Schnee und hatten schöne Blicke auf das Umland. Eine Familie war noch da – die baute einen Schneemann. Sonst war dort niemand. Nirgendwo.

Es ging dann hinunter zur markant gelegenen Cunnersdorfer Linde. Der Sturmwind ließ uns nicht lange verweilen, wir schritten aus und liefen die Runde so, wie ich sie im letzten Mai gelaufen bin. Also zur Teufelskanzel, dem Pilz und der Bastei – allesamt markante Aussichtspunkte über dem Müglitztal.

Die Runde schloss sich an der oben schon erwähnten Linde. Bis zum eingangs erwähnten Parkplatz war es dann nicht mehr weit. Wir beließen es jedoch nicht dabei und gingen noch den Abstecher zum gut ausgewiesenen Wittichkreuz (Sie wissen schon: Steinkreuze sind wichtig), um dieses endlich einmal in Augenschein zu nehmen (mit Beweisfoto).

Im Fazit wurden wir ordentlich durchgepustet. Doch immerhin: Wir konnten noch einmal durch eine wunderbar einsame, winterlich geprägte Landschaft spazieren. Und das war gut so.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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