Die Zeit und das Licht waren gegeben, die Bedingungen also optimal. Es folgt der schnelle Aufbruch: Die NIKON schnappen, an das Stativ denken und den Fernauslöser (Infrarot) dann doch vergessen – das kann ich gut. Überhaupt: Ausrüstung mitschleppen ist nicht mehr so meins, in letzter Zeit löppt alles über das iPhone. Egal … Ins Gottleubatal fahren, am Langenhennersdorfer Wasserfall vorbei, der jetzt mitnichten Wasser führt. Man kommt bis zur neuen Zwieselbrücke, dann ist die Straße dicht wegen der Baustelle. Aber das langt ja auch.

Dort trifft man auf den Forellensteig. Er führt nach Zwiesel hinauf, immer entlang der Gottleuba. Und ist gerade einen Kilometer lang. Also keine Wanderung gestern, sondern ein Fotowalk. Seichtes Geplätscher, ab und an ein Strudelloch und mehrere kleine Fälle – es lohnt unbedingt, den Wasserspielen vor Ort zuzuschauen. Und dass der mensch nicht der Erste war, der diese dokumentierte, zeigten die ausgetretenen Pfade zu den exponierten Standpunkten am Ufer.

Mir war das recht.

Der Autor

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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