Dark Light

Dort geht das sehr gut. Das Waldbaden. An den Zschirnsteinen, dem Großen und dem Kleinen. Der Wald, ein dichter Mischwald (schöne alte Kastanien, knorrige Kiefern und riesige Buchen) ist ruhig gelegen und man trifft kaum auf Menschen. Von Kleingießhübel kann man das Gebiet gut erlaufen, und die Blicke von den zwei Gipfeln, von denen der eine (mit stolzen 561 m Höhe) der höchste Punkt der Sächsischen Schweiz ist, entschädigen für den langen Aufstieg.

Ich war schon oft dort oben, von daher kann ich mich heute kurz fassen. Im Grunde waren es die bekannten Wege, bis auf den Rundweg am Großen Zschirnstein, einen sehr schönen Pfad (dem auch der Forststeig folgt), den ich gestern erstmals gegangen bin.

Die Triangulationssäule auf dem Großen Zschirnstein
Willkommen auf dem Forststeig :)
Blick auf die Tafelberge (vom Kleinen Zschirnstein)

Auf den beiden Gipfeln war es sehr ruhig. Die sonst immer belebte Aussicht an der Südspitze des Großen war menschenleer, und auch auf dem Kleinen, dann immer auf dem Pfad entlang der Kante, begegnete mir kein Mensch (die ersten Wander*innen traf ich tatsächlich erst auf dem Rückweg).

Die Opfereiche auf dem Kleinen Zschirnstein

Was auch schön zu sehen war: Die alte Opfereiche steht immer noch, schier unverwüstlich, am Riff des Kleinen Zschirnsteins (von dem man im Übrigen alle Tafelberge sehen kann). Mehr Waldbaden geht eigentlich gar nicht, als an diesem Ort und in diesem Baum.

Im Ganzen war die Runde der pure Genuss – an diesem schönen Mittwoch im Mai.

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