Von Maxen zu den Lungkwitzer Höhlen

Vor gut einem Jahr war ich erstmalig an den Lungkwitzer Höhlen. Diese sind jetzt nicht so spektakulär, eher interessant, und einmal angucken reicht auch. Aber gut, der mensch muss sich bewegen. Der Radius ist wieder beschränkt, 15 Kilometer im Umkreis, das hatten wir so schon im Frühjahr. Und das es jetzt wieder so ist, wie es ist, ist so überraschend nun auch wieder nicht. Sondern notwendig, mindestens, mit all dem Drum und Dran.

In Maxen bin ich losgelaufen, hinunter ins Tal und dann wieder hoch, ein Stück am Hang entlang und schon steht man in den Hängen des Lockwitztales. Die genannten Höhlen (hier ein Foto) sind nicht weit. Man sieht eindrucksvolle Löcher im dort rötlichen Hang, dazumal angelegt als Vorratslager für das nahe Rittergut, später Luftschutzbunker und heute vielleicht ein Abenteuerspielplatz – wenn überhaupt.

In der Folge stieg ich in den Kurpark hinunter, lief von Kreischa nach Gombsen und dann, zumeist im offenen Land und mit schönen Blicken, Richtung Kälberbusch. Zum Ausgangsort in Maxen (die Bus-Wendeschleife am Heimatmuseum) war es zuletzt nicht mehr weit. Was auch gut war, denn es wurde zunehmend finster. An diesem dunkelgrauen Tag, an dem sich die Sonne nicht ein einziges Mal zeigte.

Auf der Strecke (hier bei komoot) ist mir, Kreischa einmal ausgenommen, nicht ein einziger Mensch begegnet. Ich sah Kühe und Pferde und Pferde und Kühe und hatte nur mäßige Lust am Fotografieren. Kein Licht, kein Wind, kein Himmel.

So war das gestern.

2 Kommentare

  1. derbaum 10. Dezember 2020 um 17:31

    danke fürs mitnehmen – ich werde wohl in nächster zeit unter der woche nicht mehr rauskommen – die arbeit ist übervoll…

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    1. Rappel 10. Dezember 2020 um 19:11

      Wat mutt, dat mutt. Der Laden brummt, den Chef wird es freuen. Die Firma ist gut durch die letzten Monate gekommen?

      Antwort

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