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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.
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Trebnitzgrund und Böhmischer Steig

Von Rappel 10. April 2017 3 Kommentare 3 Min Lesezeit

Wir waren lange nicht im Trebnitzgrund. Eigentlich ist das sträflich, denn der Besuch desselben lohnt unbedingt, zählt er doch zu den längsten naturnahen und unverbauten Flussläufen Sachsens. Der Trebnitzgrund hat – wie das ganze Land – in den letzten Jahrzehnten leider viel von seinem Artenreichtum verloren, trotzdem sind dort noch allerlei seltene Arten zu finden. Also besondere Pflanzen (Leberblümchen, Salomonsiegel, Seidelbast) und Tiere wie der Feuersalamander, Kreuzotter und Schwarzstorch oder auch der Eisvogel. Es braucht jedoch viel Glück und Geduld, diese vor die Linse zu bekommen.

Trebnitzgrund und Böhmischer Steig

Wir stellten das Automobil auf dem Parkplatz in Oberschlottwitz ab und liefen dann den Grund hinauf. Zunächst ist dieser noch dicht bewaldet, wird aber bald lichter und offener. Buschwindröschen und Bärlauch (das Pesto!) finden sich reichlich und die weiten Wiesen sind immer wieder herzallerliebst anzuschauen.

Trebnitzgrund und Böhmischer Steig

Trebnitzgrund und Böhmischer Steig

Trebnitzgrund und Böhmischer Steig

Trebnitzgrund und Böhmischer Steig

Trebnitzgrund und Böhmischer Steig

Trebnitzgrund und Böhmischer Steig

Je weiter wir flussaufwärts kamen, desto weniger Mitmenschen kreuzten unseren Weg. Und das ist der Pluspunkt einer Wanderung dort: die Einsamkeit. Vorbei an der Niederen, der Oberen und der Wüsten Trebnitzmühle stiegen wir weiter bergauf. Irgendwann tauchte eine kleine Herde Galloways auf und irgendwann stießen wir auf die wenig befahrene Straße, der wir dann nach Börnchen folgten.

Trebnitzgrund und Böhmischer Steig

Oben im Dorf dann ein Frischgezapftes im Sonnenschein vor dem gut besuchten Gasthof. Eine große und laute Senioren-Wandergruppe zwang uns jedoch zum baldigen Aufbruch …

Trebnitzgrund und Böhmischer Steig

Über den Böhmischen Steig (ein Kammweg, weite Blicke über das Osterzgebirge) ging es zurück nach Neudörfel und den Parkplatz bei Oberschlottwitz.


Wegstrecke: knappe 15 km.

Zeitdauer: etwa drei Stunden (reine Gehzeit).

Mögliche Einkehr: der Gasthof in Börnchen.


Wer es ganz genau wissen möchte: ich habe die Runde aufgezeichnet. Wegen der Statistik und so, Sie wissen schon.

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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3 Kommentare
  1. derbaum sagt:

    ey, ich hab extra nicht verraten wo ich meinen bärlauch herhatte – jetzt rennen doch alle dahin ;-) – und soweit komme ich nie – siehe —> blog

    1. Rappel sagt:

      Ich habe das doch schon einmal erzählt, exakt vor zehn Jahren. Hmmm … Oder ich setze den Eintrag auf privat und dann nerven alle und möchten das Passwort haben. Mal sehen.

  2. Birgit sagt:

    Das war eine sehr schöne Empfehlung. Wir sind die Runde gestern gegangen, dem Regen zum Trotz. Bärlauch gibt es noch genügend …..

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