Das Beste aus zwei Welten

Ich mag das Format und die Bildgröße. Die Farben auch – der Retrolook ist der Hammer. Das Objektiv ist überraschend lichtstark und die Kosten halten sich mit circa einem Euro pro Bild in Grenzen. Ich muss ja nicht alles ausdrucken. Was sowieso das Argument für diese Kamera ist.

Ein Spickzettel für Fotografen

Wenn der mensch – fast immer aus Zeitmangel – beim Fotografieren mit der DSLR zumeist auf die Motivprogramme (Porträt, Landschaft, Sport etc.) setzt, bleibt der praktizierte Zusammenhang zwischen Blende, Belichtungszeit und ISO oftmals außen vor. Große Blendenöffnung – kleine Blendenzahl, oder doch die große? Und wie war das noch gleich mit der Belichtungszeit? Fragen über Fragen.

Um nun diese Zusammenhänge zwischen den Parametern wieder richtig zu verstehen und auch zu behalten, haben sich die Macher der Hamburger Fotospots schon vor Jahren etwas Geniales einfallen lassen: Die Cheatcard, welche nichts anderes als ein Spickzettel ist, der auf einfache Weise die Auswirkungen, Änderungen und Zusammenhänge zwischen Blende, Belichtungszeit und ISO erklärt.

Es sei hiermit erlaubt, diese schöne Idee wieder aus dem digitalen Archiv hervorzuholen. Die Karte ist zum Ausdrucken optimiert, so groß wie eine Visitenkarte und sollte in keiner Fototasche fehlen.

Bild: Hamburger Fotospots

Die Cheatcard steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-ND 4.0 und ist kostenlos als ZIP-Archiv erhältlich. Unter diesem Link könnt ihr sie herunterladen. Last but not least: der Verweis auf den eigentlichen Artikel, mit kurzen Erläuterungen zu Blende, Belichtungszeit und ISO, im Fotoblog Hamburg.

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FilterGrade

HEIF statt JPEG: neue Formate in iOS 11

Das im September anstehende Hard- und Softwareupgrade verspricht interessant zu werden: Apple stellt mit iOS 11 auf HEIF und HEVC um, das Dateiformat JPEG sowie der aktuelle Videokomprimierstandard H.264 werden in den Ruhestand geschickt.

Laut Apple wäre die Kompression mit den neuen Dateiformaten um “bis zu 2-mal besser” als bei den Vorgängern – so soll sich etwa der Foto-Speicherplatzbedarf halbieren. Dazu soll HEIF für besser aussehende Fotos sorgen, neue Fotoeffekte in iOS 11 erlauben und weniger zu solch typischen JPEG-Problemen wie den Kompressionsartefakten an Objekträndern neigen.

HEIF und HEVC werden mit macOS High Sierra auch auf dem Mac Einzug halten. Der Haken: die Unterstützung für die Hardware-Dekodierung von HEIF-und HEVC-Dateien setzt eine relativ neue Hardware voraus. So ist bei iPhone und iPad ein A9-Chip Mindestvoraussetzung (iPhone 6s, iPhone SE oder ein iPad Pro), bei den Macs werden MacBook oder MacBook Pro ab Modelljahr 2016, der 5K-iMac ab 2015 und der 21,5”-iMac erst ab Baujahr 2017 unterstützt. Bei älteren Maschinen soll alternativ eine Software-Dekodierung zum Einsatz kommen.

Ich ordne diese als eine sehr interessante Neuigkeit für mich ein, denn wie wir alle wissen belegt kaum etwas mehr Speicher auf dem iPhone als die Fotos und Videos des Nutzers. (alles via)


Lesenswert ist auch dieser Artikel zum Thema (inklusive Kommentaren und trotz arger Schwarzmalerei): Das Bildformat HEIF – die unbemerkte Revolution.

Dariusz Sankowski

Shinola Runwell Turntable

Ein weiterer Beitrag aus der Kategorie Hach ja … Dieser bemerkenswert schöne Schallplattenspieler lässt die Herzen aller audiophilen Tech­nik­freaks höher schlagen – das steht wohl außer Zweifel.

Der auf nur 500 Stück limitierte Shinola Runwell Turntable ist ein Meisterwerk der Audiotechnik. Das solide Aluminiumgestell, ein schicker Holzrahmen und die edlen Komponenten aus aller Welt – jedes Element wurde sorgfältig ausgewählt und in Detroit zu einem wunderschönen Ganzen zusammengeschraubt.

Interesse geweckt? Dann mal los … Das Gerät kommt mit eingebautem Phono-Vorverstärker und ist momentan noch für schlappe 2,500 US-Dollar zu haben.

(via via)

Vorfreude, schönste Freude

Steffen Böttcher, seines Zeichens Fotograf aus Buchholz in der Nordheide (südlich von Hamburg), hat heute seine Einschätzung der Fuji Instax SQ 10 veröffentlicht. Die Kamera wurde erst vor wenigen Wochen vorgestellt und der Stilpirat war einer der Ersten, der sie in die Hand bekommen hat. Er hat die Gelegenheit genutzt und den Fotoapparat ausgiebig getestet, um mit seinem Fazit meine Vorfreude auf die eine, ultimative Sofortbildkamera weiter anzuheizen. Und diese möchte ich hier und jetzt mit euch teilen.

Im Grund hat der mensch von Anbeginn das Fuji instax Programm im Auge gehabt, war jedoch von den mini– und wide– Modellen nicht gänzlich überzeugt. Nun liegen die Dinge anders, denn die Instax SQ 10 ist zum Einen ein Hybrid (das altbekannte Sofortbild ist mit der digitalen Technik kombiniert) und bietet zum Anderen das von mir sehr geschätzte square Format bei 62 x 62 mm Bildgröße (1950×1950 Pixel). Der große Vorteil: Bilder müssen nicht grundsätzlich und immer ausgedruckt werden – der mensch hat also die Wahl. Bei den Kosten von zehn Euro für zehn Bilder ist das ein nicht unerheblicher Umstand, wie ich meine.

Das einziehbare Objektiv hat eine Brennweite von 28,5 Millimetern (KB-äquivalent) und eine Blendenöffnung von f/2.4. Die Kamera fokussiert ab einer Entfernung von zehn Zentimetern bis unendlich, die Lichtempfindlichkeit deckt einen Bereich von ISO 100 bis ISO 1600 ab. Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/29500 und 10 Sekunden. Fünf Blitzmodi sollen bei der Ausleuchtung der Motive unterstützen. Der interne Speicher kann durch eine MicroSD-Karte erweitert werden. Laut Datenblatt wird der Sofortbildfilm in der Kamera mit einer Auflösung von 316 dpi ausbelichtet. (c’t Fotografie)

Dazu kommen diverse Filter und Optionen, wie etwa die der Doppelbelichtung. Für mich klingt das alles vielversprechend und ich bin gespannt auf die Reaktionen, wenn die Kamera Ende Mai in den Handel kommt.


(Bild: Fujifilm)

Das alte Handy über die Post entsorgen

Das alte Mobiltelefon verkaufen – mit etwas Glück passt das. Wenn es zu alt ist, interessiert sich jedoch kein Mensch dafür. Trotzdem mag man sich nicht gleich davon trennen und es verschwindet in der Schublade. Als Reserve oder für den Urlaub, es löppt ja noch. Irgendwann einmal steht dann der Besuch beim Wertstoffhof an, die Kiste mit dem Elektroschrott kommt mit und das Gerät wird dem Recyclingkreislauf zugeführt.

So weit, so gut, so läuft das hier auch.

Dass das Ganze auch anders geht, habe ich erst unlängst erfahren. Und weil mir die Idee gefällt, trommle ich hiermit dafür. Stichwort “Electroreturn”. Vielleicht habt ihr ja auch noch nie davon gehört …

Kurzum: Das Programm „Electroreturn“ ist ein Dienst der Deutschen Post, der sich der kostenlosen und fachgerechten Entsorgung bestimmter Komponenten verschrieben hat. Der Vorgang ist simpel.

  • Kostenlos: Für den normalen Privatverbraucher ist der Dienst Electroreturn kostenlos nutzbar.
  • Maße und Gewicht: Die Sendung darf maximal 1 Kilogramm wiegen und das Maximalmaß von 353 x 300 x 50 mm nicht überschreiten.
  • Verpacken: Du steckst das Handy oder andere Elektronikgeräte einfach in einen Schutzumschlag. Lithium-Batterien bitte befestigen.
  • Briefmarke drauf: Eine kostenlose Versandmarke gibt die Deutsche Post hier zum Download ab (direkt als PDF hier).
  • Tipps: Vergiß nicht, die SIM-Karte aus dem Handy oder Smartphone zu entnehmen. Sofern das noch geht, setze es zurück oder lösche es.

Die Deutsche Post arbeitet mit der ALBA Electronics Recycling GmbH als professionellem Entsorger zusammen.

Auch schön zu wissen: Über „Electroreturn“ lassen sich nicht nur Handys und Smartphones entsorgen, sondern auch Schnurlostelefone und andere alte Telefone, defekte MP3-Player, defekte Digitalkameras sowie alte oder leere Druckerpatronen. Ausgeschlossen sind Energiesparlampen und Beleuchtungskörper im Allgemeinen und schwere elektrische Geräte. Zu beachten ist zudem, dass nicht mehr als zwei Geräte mit Lithium-Batterie in einer Sendung sein dürfen.

Für mich eine gute Idee im Ganzen. (alles via)

Aktuelle iPhone Servicepreise

Bis dato kam ich noch nicht in die Verlegenheit, wegen eines Hardwareschadens den Apple Support außerhalb der Garantiezeit oder von Apple Care in Anspruch nehmen zu müssen – dreimal auf Holz geklopft! Genauer gesagt gab es mit meiner Apple-Hardware nur einmal ein Problem, und das war während der Garantiezeit. Ihr erinnert euch gewiss an das iPad-Problem.

Unabhängig davon macht es meines Erachtens Sinn, einmal einen Blick auf die Apple-Support-Preisliste für Reparaturen am iPhone zu werfen. Gerade dann, wenn in Bälde ein neues Modell auf den Markt kommt oder bei euch fällig ist und Apple Care zu einer möglichen Option wird. Und auch im Bewusstsein, dass die ausgewiesenen Preise vor allem Stirnrunzeln und alles andere als Frohsinn erzeugen werden.

Um der Gefahr ins Auge zu sehen und vor dem Schaden klug zu sein. (via)