Sturmwind auf dem Luchberg

Der als Landmarke weithin sichtbare Luchberg ist exakte 576,2 Meter hoch. Damit bietet er – erwartungsgemäß – eine großartige Aussicht auf die Landschaft des Osterzgebirges. Diese erschließt sich allerdings nicht vom dicht bewaldeten Gipfel, sondern vom Fuße des Berges – einer schöner Weg führt um diesen herum.

Wir haben ihn am gestrigen Sonntag erstmals besucht. Start- und Zielpunkt war die einst eigenständige Gemeinde Reinhardtsgrimma, welche seit 2008 als ein Ortsteil von Glashütte verwaltet wird. Nahebei am Lockwitzbach (gegenüber der Kirche) findet sich ein kleiner und kostenfreier Parkplatz.

Der Wanderweg zum Luchberg ist gut ausgeschildert. Man läuft zumeist durch offenes Gelände, scheinbar endlose Wiesen und Felder erstrecken sich bis zum Horizont. Immer wieder tragen kleinere Waldbestände zur Erbauung bei – es wird also keinesfalls langweilig. Und das war es gestern ohnehin nicht. Ein gewaltiger Sturmwind aus dem Westen blies uns ins Gesicht, ungehindert und ohne Pause, es rauschte gar mächtig im Gebälk, was jetzt den Wald meint, und in unseren Ohren.

Wir sind auf den Berg hinauf, das muss ja – jeder Gipfel ist eine Frage der Ehre. Oben gibt es einen Funkmast (endlich einmal volle Kanne LTE!), ein lustiges und leider voll gekritzeltes Gipfelbuch und allerhand Geröll im dichten Buchenwald. Wieder unten ließen wir uns den Abstecher zur sogenannten Busenbuche (ein urgewaltiger Buchenbaum!) nicht nehmen – der lohnt unbedingt.

Auf dem Rückweg verweilten wir kurz am Kuhstall in Luchau und liefen dann, etwas ausholend, nach Reinhardtsgrimma zurück. Wer die Runde genau sehen möchte, der schaut bitte hier bei komoot.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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