Sanfte Hügel, stille Dörfer

Und dazu die wilde, urige Spree ...

Doch jetzt der Reihe nach. Die Wetterprognose für den Sonntag war schlicht entmutigend und daher vollkommen Wurst. Also verstauten wir Speis und Trank im Rucksack, schnürten die Wanderstiefel und brausten los ins Lausitzer Bergland. So weit ist das ja nicht, von Pirna besehen. Und siehe da, vom prognostizierten Regen keine Spur, die Wolken rissen langsam auf und so stand einem Picknick, mit lieben Mitmenschen und spontan geplant, nichts mehr im Wege. Wir schritten also bergan und tafelten – oben an der Schmiedesteinbaude.

Das brauchte ein geraumes Weilchen (man hat sich lange nicht gesehen) und war im Fazit perfekt. Es folgte die kleine Wanderung im Anschluss, ein entspannter, längerer Spaziergang, denn der Schwatz stand gestern im Vordergrund.

Dazu starteten wir am sehenswerten Reiterhaus in Neusalza-Spremberg, einem der ältesten Umgebindehäuser der Gegend, das heute Heimatmuseum ist. Der Weg führte weiter nach Friedersdorf, zum dortigen Schloss und dem sehenswerten, sich lang dahinstreckenden Friedersdorfer Spreepark.

Vorbei am Brücken- und am Ziegelteich kamen wir herein nach Neufriedersdorf, liefen hinunter zur Eisenbahnlinie (der pünktlichste Zug Sachsens, der Trilex, Sie wissen schon). Weite Wiesen, der blühende Raps und so gut wie gar keine Menschen …

Zuletzt dann, schon auf dem Rückweg nach Neusalza, hieß es den Spremberger Spreepark zu erkunden. Das lohnt unbedingt, denn dort punktet die Spree mit ausgesprochen naturnahen, natürlichen und unverbauten Eindrücken.

Am oben schon erwähnten Reiterhaus endete die Rundwanderung. Knappe acht Kilometer, für Details schauen Sie bitte hier. Kurzweilig war es, und ausbaufähig ist es. Richtung Blockhaus und so, das wird ein anderes Mal …

Einstweilen war es ein sehr schöner Sonntag im Mai.