Spazieren geht so

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Ein bisschen durch den Wald spazieren, Frischluft tanken und nach der Laubfärbung sehen – das geht so. Mehr darf nicht sein und mehr geht auch nicht, momentan jedenfalls. Eine Bandscheibe macht Ärger, LWS, der Doktor mahnt. Nun gut. Der mensch wird alt und muss sich in Geduld üben. Nicht schön im Ganzen, aber es ist, wie es ist. In der Dresdner Heide klappt das mit dem Spazieren ganz gut. Eine kleine Runde nur, gestern, von der Heidemühle zur Hofewiese, indirekt und auf den stilleren Pfaden.

Im Wald war es nett. Bequeme Wege, freundlich grüßende Spaziergänger und meist grimmige Radler (ich hoffe, ich wirke nicht auch so). Später dann das zu erwartende, große Gewimmel, ein Trödelmarkt am Ausflugslokal, der Biergarten war prall gefüllt. Das mit dem Abstandhalten, das klappte dort nur bedingt. Und dass dort Busse verkehren, Doppeldecker, rot und stinkend, das war mir auch neu.

Aber gut, wir hielten es aus. Und liefen alsbald zurück, etwas ausholend und auf noch stilleren Wegen. Der Alte gab das Tempo vor – rückengerecht und noch ohne Stock.

Was schade war: Die Sonne ließ sich dann gar nicht mehr blicken.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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