Spazieren auf dem Malerweg

Das geht überall und jetzt und immerdar. Das Auf-dem-Malerweg-Spazieren. Es ist schließlich auch eine Frage der Zeit. Lange Wanderrunden passen nicht immer. Der Mensch hat auch noch anderes zu tun. GOT endlich einmal zu Ende gucken, beispielsweise. Krimis lesen und Rezensionen schreiben. Einen Schwarzweißfilm entwickeln. Irgend so etwas halt.

Wer nur ein Stück spazieren möchte, der kann nach Weißig (Struppen) fahren und dort dem Malerweg nach Thürmsdorf folgen. Das ist nicht weit, nur knappe drei Kilometer. Also hin und zurück gute sechs Kilometer. 10.000 Schritte am Tag.

In Thürmsdorf sollte man einen Blick auf das Schloss werfen. Im Schlosspark spazieren. Mit dem dort errichteten Holzkreuz fremdeln. Sich über die immer noch stehende Pyramide und Krippe wundern. Galloways angucken (die gucken zurück!). Und irgendwann einmal, in einer fernen Zeit, einen Bohnenkaffee trinken. Mit Kaltem Hund dazu (Sie wissen schon, das Schokoladen-Café).

Auf dem Rückweg schlägt man an der Malerwegkapelle an. Und läuft einmal darum herum. Schaut von der Thiele-Aussicht auf die Elbe hinunter. Und holt die Thermoskanne aus dem Rucksack. Dann geht es nach Weißig zurück.

Ich denke, für einen Spaziergang ist das allerhand.

9 Kommentare

  1. derbaum 6. Februar 2021 um 09:33

    stimmt, das kann man so gut machen!

  2. derbaum 6. Februar 2021 um 09:34

    ps – holzkreuz zum fremdeln? hab ich was übersehen?

    1. Rappel6. Februar 2021 um 12:05

      Oberhalb des Schlossparks findet sich eine Wiese. Dort steht ein neu errichtetes, ca. 5 m hohes Eichenholzkreuz. Dem Vernehmen nach finden dort gelegentliche Waldgottesdienste statt.

      PS: Ich schicke dir mal ein Foto dazu.

      1. derbaum 7. Februar 2021 um 06:02

        ok, das ist mir nicht erinnerlich… – danke!

      2. Rappel7. Februar 2021 um 08:09

        Es wurde erst im Mai 2020 neu aufgestellt. Du warst bestimmt früher einmal dort?

  3. Christian W6. Februar 2021 um 15:48

    Das ist ja auch schon wieder so eine tolle Wegmarkierung. (Obs davon wohl schon einen Bildband gibt?)

    1. Rappel7. Februar 2021 um 08:05

      @Christian: Im Gegensatz zu den wirklich historischen Markierungen in der Dresdner Heide ist das Malerweg-Zeichen neu entwickelt worden (der Malerweg selbst war lange vergessen und wurde um 2006 vom Tourismusverband wiederbelebt).

      Hier findet sich ein kleiner und lesenswerter Exkurs zu den Wegemarken in der Sächsischen Schweiz.

  4. derbaum 7. Februar 2021 um 12:43

    ja – zum letzten mal 2019 glaub ich….

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