Zehn Spazierbilder

Wir sehen hier zehn Spazierbilder der vergangenen sieben Tage.

Der mensch ist noch nie soviel spaziert wie in diesen Tagen der verordneten häuslichen Bereitschaft. Also richtig spaziert, im feinen Zwirn durch die Stadt, mit Hut und blank gewienerten Schuhen, gerne auch die Dame an der Seite. Immer bei Himmelblau, immer bei Sonnenschein – der Frühling meint es besonders gut in diesem Jahr. Und immer in Pirna, die Altstadt natürlich, das wohnliche Umfeld.

Die Gedanken kreisen, und täglich grüßt das Murmeltier. Ich erwäge die Beschaffung von Gehrock, Stock und Zylinder, um dem Idealbild des klassischen Spaziergängers etwas mehr zu entsprechen. Riesen-Koteletten inklusive, versteht sich.

14 Kommentare

  1. derbaum 2. April 2020 um 07:18

    jaaaa, das stelle ich mir gut vor. gehrock und stock! und der canaletto hält die szene fest – langsam genug ist sie ja!

    danke für den spaziergang zu wohlbekannten, derzeit unerreichbaren orten!

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    1. Rappel 2. April 2020 um 09:18

      Immer wieder gerne. :)

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      1. derbaum 2. April 2020 um 13:19

        :)

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  2. Christian W. 2. April 2020 um 11:34

    Das sieht ja auch ganz schön schön aus da, wenn es natürlich mit Flanören in standesgemäßer Ausgehuniform sogar noch schöner wäre. Ich grüble grade, aber nein, in Pirna war ich auch noch nie. Falls zu meinen Lebzeiten dieser Ausnahmezustand noch mal aufgehoben wird, ist eine Reise in diesen Landstrich dringend fällig.

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    1. derbaum 2. April 2020 um 13:19

      ganz unbedingt! wobei – seid ihr nicht mit den rädern durch pirna in die sächsische schweiz gefahren?

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      1. Christian W. 2. April 2020 um 16:20

        Nein, wir hatten damals die Räder im Auto bis zu unserem Campingplatz transportiert und sind dann mit Ausnahme eines Abstechers ins Bielatal nur auf der nördlichen Elbseite geblieben. Aber ich hab bei Herrn Baum und dir mittlerweile so viel Reizvolles aus eurer Ecke gesehen, dass ich fürchte, selbst wenn mal wieder irgendwann ein paar Wochen Urlaub am Stück drin sind, reicht das hinten und vorne nicht. Ein Sandstein-Sabbatical, das wär es wohl, so ein halbes Jahr oder ein bisschen mehr gaaaanz langsam von Dresden bis Zittau mäandern …

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        1. Christian W. 2. April 2020 um 16:23

          Ach, ich Dabbes, das warst du ja selbst, Herr Baum, hier auf unvertrautem Terrain :-)

        2. derbaum 3. April 2020 um 09:38

          macht nix ;-) — aber mal so zum nachdenken – ich wohne seit (fast) 60 jahren hier, kenne die steine seit meinem 2. lebensjahr und habe lange nicht alles entdeckt – wie lange wolltest du hier urlaub machen? ;-)

    2. Rappel 3. April 2020 um 08:35

      You are welcome. :)

      Ich widme mich hier überwiegend den schönen Ansichten – Pirna hat natürlich auch andere Seiten …

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  3. jana 2. April 2020 um 18:07

    Schön! und so schön menschenleer, scheint als würden sie sich bei euch dran halten und drinnen bleiben. bleibt gesund!

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    1. Rappel 3. April 2020 um 08:32

      Danke, und das gilt auch für euch: Gesund bleiben und weiter leckere Hefezöpfe backen. Die Menschen hier halten sich tatsächlich daran, überwiegend, und vor allem dann, wenn das Wetter mies ist.

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      1. derbaum 3. April 2020 um 09:37

        ans drinbleiben vielleicht nicht – aber ans abstand halten auf alle fälle. ich hab in den letzten tagen nichts gegenteiliges bemerken können – alle sehr entspannt und distanziert.

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  4. schnellster Pieschener 5. April 2020 um 20:58

    … wenn die Kotletten richtig zur Geltung kommen sollen , muss der Bart aber ab …

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    1. Rappel 6. April 2020 um 09:14

      Eigentlich wäre jetzt die Zeit für eine neue Bartfrisur – es wird langsam langweilig. :)

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