… hat uns das erwartete, bunte Getümmel nicht davon abhalten können, die klassische Frühlingsrunde zu gehen. Der Termin stand und war alternativlos, auch mit dem Blick darauf, was vielleicht noch kommt. Es galt also Freunde zu treffen, Gespräche zu führen und sich an einem Wildfang von Collie Mischling zu erfreuen, den der Hafer stach, und zwar ordentlich.

Auf dem Märzenbecherweg waren ordentlich Menschen unterwegs, kein Wunder bei dem Wetter – mit Sonne satt und Himmelblau. Nur auf den Höhen wehte ein eisiger, böhmischer Wind, der das Vergnügen ein wenig trübte. Zudem war Geduld gefordert – an den Engstellen – man sieht das auf dem Foto anbei. Ein ähnliches Bild bot sich an der Bockmühle, die außen vor blieb – das war dann doch nicht zu machen.

Immerhin: Alle konnten ihr Blümchenbild machen – die Märzenbecherwiesen stehen in voller Blüte. Und irgendwann verteilte die Menge sich auch, man saß in der Sonne und lauschte den Vögeln, ein erster Schmetterling, der närrische Hund, der nach ihm schnappt, russischer Konfekt hier und roter Wein dort. Dieses Tal ist schon etwas Besonderes.

Wer mag, schaut hier auf die Details unserer Runde.

Der Autor

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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