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Samstag und Sonntag

1 Min Lesezeit

Zuerst der Samstag

Wir haben ein Konzert besucht. Hurra! Endlich wieder einmal handgemachte Musik, endlich wieder Rock ’n‘ Roll – laut und direkt auf die Ohren.

Evil Conduct spielte in Dresden. Die Karten habe ich vor zweieinhalb Jahren gekauft. Eigentlich sollte das Konzert im März 2020 stattfinden, wurde aber – Corona bedingt – mehrmals verschoben. Vor drei Wochen erfuhr ich eher zufällig, daß es nun nicht im Rosis, sondern im Puschkin stattfinden sollte. Ich kannte den Club bisher noch nicht. Aber es passte, das räudige Ambiente machte die Sache rund. Und die Leute am Tresen waren nett.

Das Konzert war dann Spitze. Der Saal war voll, der Sound super und das Trio gut drauf. Es wurde ordentlich gepogt (wir sind inzwischen zu alt dafür und wippen in Stehschuhen am Rande), ab und an kam ein Flugbier geflogen. Nach insgesamt einer Stunde und fünfzehn Minuten war dann Schluss (mit Zugabe). Gespielt wurde zuvor alles, von anno dazumal bis heute – die bekannten Hymnen inklusive. Es war ein Fest für die Sinne, zumindest für solch Menschen, die am Streetpunk Gefallen finden. Evil Conduct sind diesbezüglich eine Institution. Schlagzeug, Bass, Gitarre – rotzig und ehrlich – mehr braucht es einfach nicht (okay, vielleicht noch Fred Perry, wat mutt, dat mutt).

Den Namen der Vorband, die im Vorfeld mit diversen Klassikern Lust auf mehr machte, habe ich – ob der Akustik – nicht verstanden. Ich hätte sie gerne hier lobend erwähnt. Aber gut …

Und dann der Sonntag

Es wurde angeradelt. Bei Sonne satt. Auf dem Elberadweg und zum „Hermann“ in Rathen (die Fischsemmeln!). Alles ganz gemütlich und nur zum Genuss – wir haben ja Sonntag. Also ein Sonnenbad auf der Promenade und dem Treiben auf dem Fluss zusehen. Die Fähre fuhr hin und her und her und hin. Und die Menschen kamen und gingen. Dabei: viele Touristen aus dem Osten Europas.

Einziges Manko: Der Wind blies kalt und heftig. Und auch der kam von Osten.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

3 Kommentare

  1. der wind war kalt und heftig – stimmt! aber – die fischsemmeln! (obs da einen zusammenhang gibt? also zwischen wind und fischsemmeln?) uuund – gabs auch das alte tattoo???

    • Du meinst, ordentliche Fischsemmeln brauchen auch eine ordentliche Mütze voll Wind? Ich muss das mal beobachten. :)

      Und ja natürlich, das alte Tattoo wurde auch gespielt. Es war großartig! Leider gibt es keine brauchbaren Bilder … :(

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