Dark Light

Bei Waitzdorf lässt es sich schön spazieren. Felsen gucken, Waldbaden und solche Sachen. Eine kleine Runde nur, ein kurzweiliger Spaziergang im Wald, zum dienstfreien Freitag oder wie auch immer. Hauptsache Zeit lassen, durchatmen und die Stille genießen. Es wird Herbst im Wald und das ist gut so.

Ich bin erst zur Aussicht gelaufen – das ist ein Pflichtbesuch, wenn man schon vor Ort ist. Die Waitzdorfer Aussicht ist die schönste im ganzen Elbsandstein – Sie wissen das längst und ich wiederhole mich da gerne (die Tafelberge liegen von dort aus besehen wie auf dem Präsentierteller, einer neben dem anderen). Nach dem Abstecher lief ich dann, gegen die Uhr und im Schlenderschritt, eine Runde um die Waitzdorfer Höhe (414 m). Zuerst auf dem Erbgerichtsweg, dann ein Stück auf dem Höllenweg und weiter auf dem Leichenweg. Der sogenannte Wirtschaftsstreifen E brachte mich dann nach Waitzdorf zurück. Hier ließ ich mich zu einer kurzen Einkehr hinreißen (die Schenke liegt verlockend am Wege).

An der Waitzdorfer Aussicht

Es ist eine schöne und ausgesprochen ruhige Runde (komoot). Menschen sind mir keine begegnet – da waren nur die Galloways, die dort wohnen, sonst niemand (was jetzt den frühen Vormittag meint). Der gelegentliche Abstecher ins Unterholz wurde maßvoll belohnt. Die Handvoll Pilze, für das Abendessen gerade genug, war besser als nichts. Knochentrocken war der Wald dort oben, das Laub zerfiel zu Staub unter den Sohlen. Ich sah Rüsselspuren, unübersehbar und zuhauf, und einen Bussard nahebei.

So war das am Freitag.

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